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Leserartikel Werner Pelz, 04.12.2015 13:55

ST. PÖLTEN. Die Muster sind bekannt. Vorfälle, wie jüngst die Schüsse eines durchgeknallten Zeitgenossen mit einem Luftdruckgewehr auf einen Bus bzw. ein nahegelegenes Lokal, führen nicht selten zu lauten Rufen nach mehr Sicherheitspersonal. Bekannt für solche Forderungen sind in der Regel politisch freiheitlich bewegte Gemüter. Der Erwartungshaltung recht rasch kam FP-Gemeinderat Klaus Otzelberger nach.
 

FP-Mann Otzelberger (l.) und NEO-Regionalkoordinator Mayer. Fotos: Pelz/Privat
FP-Mann Otzelberger (l.) und NEO-Regionalkoordinator Mayer. Fotos: Pelz/Privat

Er fordert, wie bereits mehrfach, einen privaten Ordnungsdienst, oder wie der blaue Mandatar es nennt „Ordnungswache“. Gegebenenfalls sollte dieser im Magistrat angesiedelt sein. Die Vorfälle im Bus der Linie 3 seien dafür ein weiterer Anlass. Denn der blaue Rathausmann sieht grundsätzlich ein Sicherheitsproblem in St. Pölten. Natürlich lässt eine derartige Forderung auch von anderer politischen Seite Reaktionen erwarten.

Die ersten, die sich äußern, sind die sich für die Wahl 2016 in ST. Pölten rüstenden NEOS. Ihr neuer „Regionalkoordinator“, Ulrich Mayer, sieht im FP-Vorschlag eine „gefährliche Drohung“, denn „schließlich können auch private Sicherheitsunternehmen nicht in die Zukunft schauen, um derartige Vorfälle von vornherein auszuschließen.“ Man vertraue „lieber auf die bewährten Einsatzkräfte anstatt auf private Sicherheits-Sheriffs“, so Mayer.


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