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LH-Stellvertreterin Mikl-Leitner: "Weiterbildung sichert Arbeitsplätze"

Leserartikel Philipp Hebenstreit, 23.05.2016 09:22

ST. PÖLTEN. Landeshauptmann-Stellvertreterin Johanna Mikl-Leitner (ÖVP) meinte im Zuge einer Pressekonferenz: „Weiterbildung sichert Arbeitsplätze“. Das Land biete demnach attraktive Unterstützung für Weiterbildungen von geringqualifizierten Beschäftigten.

Johanna Mikl-Leitner machte sich bei Betriebsbesuchen ein Bild der aktuellen Lage. Foto: NLK J. Burchhart

Gemeinsam mit dem Vizerektor der New Design University Johannes Zederbauer strich Landeshauptmann-Stellvertreterin Johanna Mikl-Leitner bei einer Pressekonferenz die Bedeutung von Qualifizierung und beruflichen Perspektiven hervor: „In meine politische Verantwortung fällt eine der wichtigsten Fragen der Menschen in Niederösterreich: Nämlich: Wovon wir leben. Mir geht es daher darum Arbeitsplätze zu schaffen und vor allem auch Arbeitsplätze zu sichern.“ Trotz steigender Beschäftigung steigt auch die Arbeitslosigkeit, wenn auch weniger stark als in den letzten Monaten. Besonders betroffen davon sind Geringqualifizierte. Umso wichtiger sei es, den leichten Konjunkturaufschwung zu nützen und zu verstärken. Qualifikation ist der entscheidende Faktor für unsere Landsleute, „um Zukunftsperspektiven zu haben, um eine erfülltes und selbstbestimmtes Leben führen zu können. Deshalb hat das Land für Geringqualifizierte mit dem NÖ Weiterbildungsscheck eine neue, attraktive und innovative Fördermaßnahme entwickelt, um Anreize zur Weiterbildung zu schaffen“, so Mikl-Leitner. 

Der NÖ Weiterbildungsscheck kann für Kursmaßnahmen ab dem 1. April 2016 in Anspruch genommen werden. Gemeinsam mit dem Europäischen Sozialfond fördert das Land damit Menschen mit maximal Pflichtschulabschluss – auch Ein-Personen-Unternehmer – wenn berufliche Abschlüsse (v.a. Lehrabschlüsse) nachgeholt werden, wenn eine Umschulung gemacht wird, die zu einer Höherqualifizierung führt, wenn sich eine Person berufsbezogen weiterbildet, und auch bei Prüfungsgebühren und bei Nostrifizierungen. Damit wird ein wesentlicher Teil von besonders förderungswürdigen Personen abgedeckt, um deren Chancen am Arbeitsmarkt nachhaltig abzusichern und den qualitativen Arbeitskräftebedarf der niederösterreichischen Betriebe sicherzustellen. Die maximale Förderhöhe beträgt 90 Prozent bzw. maximal 3000 Euro der Kurskosten. Um Vorfinanzierungen der Qualifizierungsmaßnahmen für die Zielgruppe zu vermeiden, verrechnet das Land die geförderten Kurskosten direkt mit den Kursinstituten. Der dafür notwendige Kooperationsvertrag wurde bereits mit rund 70 Bildungsträgern abgeschlossen. Eine wichtige Rolle spielt auch die Bildungsberatung Niederösterreich. Für die Jahre 2016 und 2017 sollen jeweils rund 1000 Personen die Förderung in Anspruch nehmen, wofür rund 2 Millionen Euro pro Jahr zur Verfügung gestellt werden. „Wir werden weiterhin alles tun, um Menschen in Beschäftigung zu halten, sie bei ihren Qualifizierungen zu unterstützen und den Wirtschaftsstandort attraktiv weiterzuentwickeln“, so Mikl-Leitner abschließend.


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