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ÖVP St. Pölten kritisiert Gebührenerhöhung für Wasser, Kanal und Müll

Thomas Lettner, 28.11.2016 08:55

ST. PÖLTEN. Beim Budgetentwurf für 2017 gab die SPÖ St. Pölten bekannt, die Gebühren für Wasser, beim Kanal und Müll erhöhen zu wollen. Damit kann sich die ÖVP St. Pölten gar nicht anfreunden. 

Symbolfoto: Wodicka
Symbolfoto: Wodicka

„Noch im Frühjahr dieses Jahres hat die SPÖ über Medien versprochen „Es wird keine Gebührenerhöhungen geben““, kritisierte Vizebürgermeister Matthias Adl (ÖVP). „Da sieht man wieder einmal, was von der Politik der Stadler-SPÖ zu halten ist. Bei der Budgetpräsentation 2016 wird mit einem ausgeglichenen Budget geprahlt und gleichzeitig wird der Bevölkerung tiefer in die Tasche gegriffen. Bei dieser Belastungspolitik der SPÖ gehen wir nicht mit. Die Leute im Wahlkampf mit bunten Bildern und danach mit schönen Botschaften ablenken und hinterrücks die Geldbörsen ausräumen wird es mit uns nicht spielen“, so Adl.

Immer noch billiger als VP-regiertes Wiener Neustadt

Vizebürgermeister Franz Gunacker (SPÖ) kontert: „Die Abänderung bei den Wasserabgaben, beim Kanal und bei den Müllgebühren bedeutet eine Steigerung von etwa vier Euro pro Haushalt im Monat. Wir sind hier überall noch immer günstiger als die meisten anderen Städte (im Vergleich beispielsweise das schwarze Wiener Neustadt ist bei Berechnung eines Einfamilienhauses mit zwei Erwachsenen und zwei Kindern um 40 Prozent teurer), wobei weiters zu erwähnen bleibt, dass in St. Pölten im Gegensatz zu anderen Städten an den Altstoffsammelzentren nichts mehr kassiert wird, da dies im Restmüllpreis beinhaltet ist. Einzigartig ist auch die Anzahl (ca. 30) an Grünschnittcontainerplätzen, bei denen jederzeit Strauch- und Grünschnitt entsorgt werden kann.“


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