Suche


Weitere Angebote

Sociale Medien

Kontakt
tips.at als bevorzugte Google-Quelle hinzufügen

Land NÖ investiert ab 2017 fast fünf Millionen Euro mehr in die Notarztversorgung

Thomas Lettner, 07.12.2016 14:01

ST. PÖLTEN. Da die bestehenden Verträge für die bodengebundene Notarztversorgung Ende des Jahres auslaufen und diese gleichzeitig Veränderungen unterliegt, wurde die Notarztversorgung in NÖ neu ausgeschrieben. Den Zuschlag erhalten ab 1. Jänner 2017 das Rote Kreuz NÖ und der Arbeitersamariterbund NÖ. 

  1 / 2   v.l.: Otto Kernstock (Vizepräsident Rotes Kreuz NÖ), Landesrat Maurice Androsch, Landeshauptmann-Stellvertreterin Johanna Mikl-Leitner, Landesrat Karl Wilfing, General Josef Schmoll (Präsident Rotes Kreuz NÖ) Fotos: Thomas Lettner

220 Notärzte versehen in niederösterreichischen Organisationen und Spitälern ihren Dienst. „Uns ist wichtig, dass wir diese Notarztversorgung flächendeckend in NÖ garantieren können“, sagte Landeshauptmann-Stellvertreterin Johanna Mikl-Leitner. Dafür werden in Zukunft nicht mehr wie bisher 13 Millionen Euro, sondern ab sofort 17,8 Millionen Euro jährlich in das Notarztwesen investiert. Somit werden auch weiterhin an 15 Spitälern und an 17 Rotkreuz-Standorten Notärzte zur Verfügung gestellt.

Neu in der Notarzt-Struktur ist ab 1. Jänner auch der Christophorus 2-Nachthubschrauber, der im Rahmen eines zweijährigen Pilotprojekts getestet wird, von Gneixendorf (Bezirk Krems) aus startet und 240 Kilometer pro Stunde schnell ist.

 Gesundheitswesen gut aufgestellt

„Aktuell gibt es in Österreich eine Debatte um das Gesundheitssystem. Das führt zu Verunsicherung im Gesundheitswesen und in der Bevölkerung. So eine Debatte gibt es in Niederösterreich nicht“, sagte Landeshauptmann-Stellvertreterin Johanna Mikl-Leitner. In NÖ sei man gut aufgestellt, einerseits durch den Niederösterreichischen Gesundheits- und Sozialfonds (NÖGUS), der für Steuerung und Planung, Finanzierung und Qualitätssicherung des Gesundheitswesens zuständig ist. Andererseits sei man auch mit den 27 Spitälern und ihren 20.500 Mitarbeitern gut aufgestellt. Die kürzlich erfolgten Gehaltsverhandlungen garantierten, dass NÖ für Spitalsärzte auch weiterhin ein attraktiver Standort ist und sie weiterhin in NÖ bleiben.

Eine zentrale Rolle kommt auch den Rettungsorganisationen zu. Insgesamt gib es in NÖ 211 Rettungsdienststellen mit 15.000 Mitarbeitern, wovon 12500 ehrenamtliche sind. Jeder Stützpunkt versorgt 57.000 Personen. Im Vergleich dazu werden in Wien 230.000 Personen versorgt, der Mittelwert in Österreich liegt bei 87.600 Personen.


Kommentare sind nur für eingeloggte User verfügbar.

Jetzt anmelden