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ST. PÖLTEN. Die JVP St. Pölten und die VP Innere Stadt luden vergangene Woche die zukünftige Landeshauptfrau Johanna Mikl-Leitner als ersten Gast zum neuen Gesprächsformat „1 Stunde im Zentrum“. Mikl-Leitner stellte sich dabei den Fragen von Gemeinderat Florian Krumböck und vielen anwesenden Gästen.

(v.l.) Stadtrat Markus Krempl-Spörk, JVP-Obfrau-Stellvertreterin Florian Söllner, Gemeinderat Christina Veit, Franz Binder, Johanna Mikl-Leitner, Karl Prochaska, Gemeinderat Florian Krumböck, Maximilian Planitzer, Eduard Rakaseder, Ceylan Cimen und Sedefreyhan Ulusoy Foto: JVP

„Wir haben viele Projekte auf der Tagesordnung, die St. Pölten und die Entwicklung der Landeshauptstadt betreffen“, hielt Mikl-Leitner beim Gespräch fest. „Natürlich ist dabei auch die mögliche Bewerbung als Kulturhauptstadt ein Thema. Sobald ein Konzept und eine Kalkulation am Tisch liegt, werden wir das genau prüfen“, so die künftige Landeshauptfrau, die auch die Kulturagenden von Erwin Pröll übernehmen wird.

Einblicke ins Privatleben

Darüber hinaus gab sie auch persönliche Einblicke rund um ihre Entscheidung, das Amt der Landeshauptfrau zu übernehmen. So konnte man etwa erfahren, dass natürlich der Familienrat bei den Mikl-Leitners in diese Entscheidung eingebunden war. Andererseits gab es auch Inhaltliches zu bereden. Sie verriet, dass einer der Schwerpunkt in ihrer Regierungsarbeit das Thema Digitalisierung sein wird. Ausbildung und Infrastruktur müssten auf diese vierte industrielle Revolution angepasst werden. Angesprochen auf das Verhältnis zwischen Land und Landeshauptstadt kündigte sie neben der angesprochenen Prüfung der Bewerbung als Kulturhauptstadt auch an, selbst immer wieder zu Gast bei Veranstaltungen zu sein und den Schreibtisch auch gerne einmal gegen den Kaffeehaustisch in der Innenstadt zu tauschen.

Kulturhauptstadt wichtiges Thema

„Johanna Mikl-Leitner wird die Arbeit für Niederösterreich mit ihrem ganz eigenen Stil prägen. Mit ihrer gewinnenden Art hat sie bei dieser Gesprächsrunde wohl wieder einiges an Unterstützung dafür gesammelt“, so Krumböck. „Das Thema Kulturhauptstadt ist uns als VP St. Pölten ein Anliegen und die Ankündigung zur Prüfung der Möglichkeiten ist ein wichtiger Schritt“, betont der VP-Mandatar.Besonders erfreut zeigt der Gemeinderat sich auch darüber, dass die designierte Landesparteiobfrau sich als klare Unterstützerin für das Team der Volkspartei in der Landeshauptstadt deklariert hat: „Wir freuen uns auf diese Zusammenarbeit für die VP St. Pölten und für die Landeshauptstadt.“


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