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ÖVP- Halbzeitbilanz – Mikl-Leitner: „Von Politverdrossenheit ist in Niederösterreich nichts zu spüren“

Michaela Aichinger, 25.07.2017 12:10

SANKT PÖLTEN. Pünktlich zweieinhalb Jahre nach den Gemeinde-Wahlen am 25. Jänner 2015 lud die Landes-ÖVP zur Präsentation einer Halbzeitbilanz in den NÖ Gemeinden.

(v.l) VPNÖ-Landesgeschäftsführer Bernhard Ebner, Landeshauptfrau Johanna Mikl-Leitner, Daniela Engelhart (Bürgermeisterin Obritzberg-Rust) und Horst Gangl (Bürgermeister des Jahres/Ernstbrunn) präsentierten eine Halbzeit-Bilanz in der Zentrale der Landes-ÖVP Foto: mai

„Vor genau zweieinhalb Jahren fanden die Gemeinde-Wahlen in NÖ statt, ein guter Anlass, um Bilanz zu ziehen. Denn klar ist: Dort wo gearbeitet wird, schafft die Politik Zufriedenheit – von Politikverdrossenheit ist in NÖ nichts zu spüren. Das liegt mit Sicherheit auch daran, weil man die gute Arbeit in unseren Gemeinden messen kann. Jeder Euro für die Gemeinden ist ein gut angelegter Euro für unser Land und für die Bürger“, so Landeshauptfrau Johanna Mikl-Leitner.

1,8 Milliarden Euro an Gemeindeförderungen

Seit Jänner 2015 seien seitens des Landes rund 1,8 Milliarden Euro an Förderungen in die Gemeinden investiert worden. Die Gemeinden selbst haben laut Landeshauptfrau „überdurchschnittlich viel Geld“ in die Hand genommen und um zwölf Prozent mehr investiert, als Gemeinden in anderen Bundesländern.

„Gleichzeitig gehören die niederösterreichischen Gemeinden zu den Sparsamsten, wenn es um die Verwaltungskosten geht. Die 573 Gemeinden verzeichnen die niedrigsten Personalausgaben mit 456 Euro pro Kopf und den drittniedrigsten Verwaltungsaufwand mit 557 Euro pro Kopf“, informiert Mikl-Leitner.

Gemeinde-Arbeit: Was wurde erreicht?

Zur Verdeutlichung der Arbeitspalette der Gemeinden in NÖ bot die Landeshauptfrau einige weitere Zahlen und bedankte sich gleichzeitig für den Einsatz in den Kommunen: „In den vergangenen zweieinhalb Jahren wurden insgesamt 4000 Kultur- und regionale Wissenschaftsprojekte umgesetzt, 450 Stadtkern-Attraktivierungen um rund 23 Millionen Euro durchgeführt, 650 Sportstätten um rund 50 Millionen Euro adaptiert, 233 Millionen Euro in Baumaßnahmen an unseren 1050 Kindergärten und 990 Pflichtschulen investiert und 239 Millionen Euro in die Verbesserung des 27.000 Kilometer langen Gemeinde-Straßennetzes investiert. Mit 110 Millionen Euro an Landesförderungen für Finanzsonderaktionen wurden 250 Millionen Euro an Investitionen ausgelöst. All das stärkt in erster Linie die regionale Wirtschaft und den Arbeitsmarkt. So schaffen und sichern die gemeinsamen Investitionen von Land NÖ und Gemeinden rund 20.000 Jobs in Niederösterreich pro Jahr“.

„Volkspartei als Gemeinde- und Stadtpartei“

„Die Volkspartei NÖ ist heute die Gemeindepartei Österreichs. Wir stellen fast 6700 Gemeinderäte, so viele wie keine einzige Partei in keinem anderen Bundesland. Die Volkspartei NÖ ist auch die Stadtpartei Österreichs – in 16 von 20 Bezirkshauptstädten stellt die VPNÖ den Bürgermeister“, so Landesgeschäftsführer Bernhard Ebner.

Bürgermeister des Jahres

Horst Gangl, Bürgermeister von Ernstbrunn (Bezirk Korneuburg) und Bürgermeister des Jahres berichtete über erfolgreiche Projekte, die in den letzten zweieinhalb Jahren umgesetzt wurden wie etwa 14 Kinderspielplätze, neue Feuerwehreinsatzfahrzeuge, E-Mobilitätsprojekte wie E-Carsharing oder ein Bürgerbus sowie einige Wohnbauprojekte.

Gemeinschaftshaus in Obritzberg-Rust

Die Bürgermeisterin aus Obritzberg-Rust (Bezirk Sankt Pölten-Land), Daniela Engelhart, die vor wenigen Monaten zur Bürgermeisterin gewählt wurde, erwähnte das neue „Gemeinschaftshaus der Generationen“. Davon sollen alle Vereine wie die Landjugend, der Musikverein, die Feuerwehr oder der Kameradschaftsbund aus der Region profitieren. „Kein Verein für sich hätte dieses Projekt realisieren können, aber gemeinsam wurde eine erfolgreiche Umsetzung möglich. Die Eröffnung dieses Hauses ist für 22. Oktober 2017 geplant“, so Engelhart.


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