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Mikl-Leitner: "Es wird der kürzeste Wahlkampf aller Zeiten"

Thomas Lettner, 22.11.2017 08:20

ST. PÖLTEN. Nachdem in den Bezirkswahlkonventen die Beschlüsse für die Wahlkreiskandidaten zur Landtagswahl am 28. Jänner gefasst wurden, wurden gestern alle 300 Nominierten einstimmig beim ÖVP-Landesparteivorstand in St. Pölten bestätigt. Landeshauptfrau Johanna Mikl-Leitner kündigte überdies den „kürzesten Wahlkampf aller Zeiten“ und einen fairen Wahlkampf ohne Dirty Campaigning an.

  1 / 2   Landeshauptfrau Johanna Mikl-Leitner und VPNÖ-Landesgeschäftsführer Bernhard Ebner mit den Wahlkreis-Spitzenkandidaten zur Landtagswahl 2018. Foto: Thomas Lettner

„Die Wahlkreisebene spielt bei der Volkspartei NÖ eine große Rolle. 21 von 30 VPNÖ-Mandataren wurden zuletzt über die Bezirks- oder Wahlkreisebene direkt gewählt“, sagte Mikl-Leitner. Der Kampf um jede Vorzugsstimme sei sehr wichtig, denn wer die meisten erhalte, sei im Landtag vertreten. Die Landeshauptfrau betonte auch, dass die niederösterreichischen Wähler verstärkt den ÖVP-Kandidaten Vorzugsstimmen geben würden. So komme die ÖVP auf vier Mal so viele Vorzugsstimmen wie die SPÖ.

Kandidaten aus verschiedenen gesellschaftlichen Gruppen

Von den gestern vorgestellten Wahlkreis-Kandidaten sind 44 Prozent Frauen. Jeder vierte Kandidat ist jünger als 35 Jahre. Der jüngste Kandidat ist 18 Jahre, die älteste 77 Jahre alt. Das Durchschnittsalter liegt bei 44 Jahren. 60 Prozent der Kandidaten sind in einem Gemeinderat aktiv. 44 sind Bürgermeister, 22 aktive Landtagsabgeordnete und vier aktive Bundesräte. Die Kandidaten kommen aus verschiedenen gesellschaftlichen Gruppen und sind beispielsweise Unternehmer, Unselbstständige, Arbeitnehmer, Landwirte, Schüler oder Pensionisten.

Kompetenz statt Dirty Campaigning

Bis Ende des Jahres wolle die ÖVP intensiv weiter arbeiten, jedoch keinen Wahlkampf im Advent, zu Weihnachten und bis zum Dreikönigstag führen. Der Beginn des Wahlkampfs ist mit 8. Jänner festgesetzt. Mikl-Leitner betonte, dass die Kandidaten dazu aufgefordert seien, die Wähler mit Kompetenz zu überzeugen und nicht mit Streit oder gegenseitigem Anpatzen. Landesgeschäftsführer und Wahlkampfmanager Bernhard Ebner wurde daher beauftragt, weiterhin auf Dirty Campaigning und Untergriffe zu verzichten sowie Umgangs-Ton und Umgangs-Formen zu wahren. Auch das Miteinander liege Mikl-Leitner sehr am Herzen. „Wir können so mehr für Niederösterreich und die Landsleute erreichen“, so die Landeshauptfrau. Über die endgültige Landesliste wird Mitte Dezember erneut der Landesparteivorstand entscheiden. Die Wahlziele werden beim Start des Wahlkampfs am 8. Jänner bekannt gegeben.


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