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Essen auf Rädern lieferte 2017 in Niederösterreich 2,4 Millionen Menüs aus

Thomas Lettner, 10.08.2018 10:51

ST. PÖLTEN. Das Land Niederösterreich fördert mit der Aktion „Essen auf Rädern“ die Zustellung von Menüs an ältere, kranke oder pflegebedürftige Menschen. Sozial-Landesrätin Teschl-Hofmeister (ÖVP) zog nun Bilanz über das Jahr 2017.

Sozial-Landesrätin Christiane Teschl-Hofmeister zieht Bilanz über die vom Land NÖ geförderte Initiative "Essen auf Rädern". Foto: Büro LR Teschl-Hofmeister

„Essen auf Rädern ist eine sehr wertvolle Initiative, die besonders älteren Menschen den Alltag erleichtert. Im Jahr 2017 wurde sie von 127 Gemeinden selbst und von 142 anderen Rechtsträgern durchgeführt. Im vergangenen Jahr waren das 2.378.748 Portionen, die das Land Niederösterreich mit etwa 1,58 Millionen Euro gefördert hat“, so Teschl-Hofmeister.

Elektronische Antragseinbringung

Erst dieses Jahr wurde die Richtlinie zur Förderung der Aktion Essen auf Rädern in NÖ überarbeitet. Die Richtlinienänderung wurde aufgrund der mit 25. Mai 2018 in Kraft getretenen Datenschutz-Grundverordnung erforderlich. Darüber hinaus wurde eine Möglichkeit zur elektronischen Antragseinbringung geschaffen.

Mehrere Partner

Die Aktion „Essen auf Rädern“ umfasst die Zubereitung und Zustellung warmer Mahlzeiten. Sie wird von Gemeinden und von Rechtsträgern wie dem NÖ Hilfswerk, NÖ Volkshilfe, Rotes Kreuz, Arbeiter Samariter Bund, Pfarren oder Sozialhilfevereinen durchgeführt. Das Land Niederösterreich gewährt Förderungsmittel zu den Kosten der Zustellung. Die Hilfeempfänger haben für die Herstellkosten des Essens aufzukommen.

Vielfältiges Angebot

Das Menüangebot ist je nach Anbieter unterschiedlich. Meist gibt es die Wahl zwischen Normalkost, Schonkost, Diabetikerkost und fleischloser Kost. „Dem Land Niederösterreich ist es ein besonderes Anliegen, diese Initiative zu fördern. Oft ermöglicht die tägliche Essenzustellung älteren, kranken oder pflegebedürftigen Menschen in ihren eigenen vier Wänden zu bleiben und den Alltag besser zu meistern“, meint Teschl-Hofmeister abschließend.


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