Tierisch regional: Hundehalsbänder aus Helfenberger Leinenstoffen
ST. STEFAN-AFIESL. Tiere sind ihre Leidenschaft, das Nähen ebenso. Und so lag es für Ann-Sophie Kosel nahe, beides irgendwann einmal zu verbinden. Vorwiegend aus regionalem Leinen kreiert sie Hundehalsband-Unikate für den modebewussten Vierbeiner.

Motzi, Mara oder Mia heißen die Halsband-Modelle, die bei Ann-Sophie Kosel bereits auf ihrem kleinen Nähtisch in dem gemütlichen alten Haus in St. Stefan-Afiesl von der Nähmaschine gesprungen sind. „Irgendwie müssen immer die Hunde meiner Familie für die Namen meiner Halsbänder herhalten“, lacht die Designerin, die seit dem letzten Jahr unter dem Label „Leinenhund Juchhe“ für schicke Vierbeiner-Hälse sorgt.
Aus Spaß am Nähen
Angefangen hat alles aus Spaß am Nähen. Erst wurden ihre beiden Kinder bedacht, aber weil im Hause Kosel auch zwei Katzen und ein Hund zwischen den Füßen herumflitzen, lag es nahe, auch einmal für die vierbeinigen Freunde etwas zu kreieren. Regionalität ist der zweifachen Mama dabei ein großes Anliegen und durch persönliche Kontakte zur Weberei Vieböck in Helfenberg entstand die Idee, für die Hundehalsbänder als besonderes I-Tüpfelchen Leinenstoffe zu verwenden. „Leinen ist ganz normal waschbar, ist ein Naturprodukt und sehr beständig. Vor allem grobes Leinen ist nicht so schmutzempfindlich, da kann man auch einmal so drüberwischen, ohne gleich das ganze Halsband waschen zu müssen“, ist Ann-Sophie Kosel begeistert von der Mühlviertler Leinen-Qualität. In jedes ihrer Halsbänder arbeitet die Steffingerin Gurtbänder ein, damit die entsprechende Stabilität gewährleistet ist.
Gute Kombination
Gut verbinden lässt sich das Hobby der 33-Jährigen mit ihrem Beruf als Hundefriseurin. In ihrem Privathaus betreibt sie einen kleinen Hundesalon und auch als Tierarzt-Helferin will sie nach ihrer Karenzzeit wieder arbeiten. „Natürlich sind viele meiner Hundeleinen-Käufer auch Kunden in meinem Salon. Ich betreibe aber auch einen kleinen Online-Shop auf meiner neuen Homepage www.leinenhund-juchhe.at.“
Das perfekte Halsband
Auch ein paar Halsband-Tipps hat die Expertin für Hundebesitzer auf Lager: „Generell sollte man eher ein breiteres Halsband wählen, um bei Zug die Halswirbelsäule des Tieres zu entlasten. Das Halsband sollte außerdem eher locker sitzen. Mindestens zwei bis drei Finger sollten dazwischen noch Platz haben“, rät Kosel.


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