St. VALENTIN. Täglich müssen die Schüler der Volksschule und der Innovativen Mittelschule Langenhart die Werkstraße überqueren. „Aufgrund des hohen Verkehrsaufkommens oft ein gefährliches Unterfangen“, sagt Herbert Lechner, der zum Schutz der Kinder gemeinsam mit dem Elternverein eine Initiative zur Erhöhung der Sicherheit gestartet hat. Vor allem die Einführung einer 30 km/h-Beschränkung vor der Schule und vermehrte Polizeipräsenz sind große Ziele. Lechner hat selbst einen Sohn in der Volksschule und die Verkehrssituation stört ihn seit langem, auch weil die Autos und LKW oft viel zu schnell unterwegs seien: „Man bekommt ja selber Angst, wenn man dort entlanggeht.“ Zu Schulbeginn sorgen Schülerlotsen am Schutzweg für Sicherheit, beim Schulende ist dies aber nicht möglich. Die Direktoren der Schulen unterstützen die Initiative. „Ich bin selber schon in gefährliche Situationen gekommen“, erzählt Volksschuldirektorin Brigitte Mayer, „es verwundert mich eigentlich, dass für dieses hohe Verkehrsaufkommen nicht viel passiert.“ Mit einer Unterschriftenliste (mehr als 350 UNtzerstützer) unterstrich die Bürgerinitiative nochmals ihre Forderungen und übergab diese offiziell an Bürgermeisterin Kerstin Suchan-Mayr (SPÖ). Verkehrszählung soll Klarheit bringen Auch die Stadtchefin ist sich der Situation vor den Schulen in Langenhart bewusst, für diese Straße sei aber das Land Niederösterreich zuständig. „Die Stadtgemeinde unterstützt aber selbstverständlich diese Forderung. Wir werden in regelmäßigen Abständen das Tempomessgerät vor der Schule aufstellen und auch mit der Polizei sprechen, dass diese vermehrt kontrolliert und auf Raser achtet.“ In einem nächsten Schritt ist nun eine Verkehrszählung geplant, die Klarheit bringen soll. Von Seiten der Bezirkshauptmannschaft Amstetten als zuständige Behörde heißt es, dass man die Anliegen kennt und diesbezüglich auch in Kontakt mit der Stadt stehe. Nach Vorliegen der Ergebnisse der Verkehrszählung wird man sich mit Sachverständigen hinsichtlich der Umsetzung möglicher Maßnahmen beraten. Die Forderungen der Initiative - 30 km/h Beschränkung auf der Werkstraße im Bereich der Volksschule - Geschwindigkeitsmessung (Radar) - Erweiterung der Bodenmarkierungen - Zu Schulbeginn und Schulende permanent Anwesenheit der Polizei - Lichtzeichen
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