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Als Charme auf Erinnerung traf, verzauberte Magic Jack den Pfarrsaal Enns-St. Laurenz

Maya Lauren Matschek, 08.01.2026 14:00

ENNS. Eine fast volle Pfarrsaal-Kulisse, leuchtende Kinderaugen, viel Applaus und ausgelassene Lacher: Der erst 14-jährige Linzer Zauberkünstler Jakob Mitterer alias „Magic Jack“ begeisterte kurz vor Weihnachten mit seiner Magie-Show im Pfarrsaal Enns–St. Laurenz ein Publikum quer durch alle Altersklassen. Trotz kleiner technischer Hürden entwickelte sich der Abend zu einer charmanten, persönlichen und überraschend professionellen Vorstellung.

  1 / 7   Am Ende der Vorstellung schoss Jakobs Freund Laurin ein gemeinsames Erinnerungsfoto mit dem Publikum. (Foto: Laurin Siebermair)

Bereits zu Beginn zeigte sich, dass an diesem Abend nicht alles nach Plan laufen würde: Schwierigkeiten mit Mikrofon und Lautstärke forderten Improvisationstalent. Doch genau hier bewies der junge Künstler große Bühnenreife. Locker, humorvoll und stets im Dialog mit dem Publikum überbrückte er die technischen Startschwierigkeiten und band die Zuschauer aktiv in seine Show ein.

Zauberei gemeinsam mit dem Publikum

„Magic Jack“ präsentierte klassische Illusionen ebenso wie eigens entwickelte Tricks, die er teilweise gemeinsam mit Freiwilligen aus dem Publikum auf der Bühne vorführte. Besonders Familien mit Kindern, aber auch viele ältere Besucher ließen sich gerne auf dieses Miteinander ein. „Ich habe von der Veranstaltung in den Tips gelesen“, erzählte eine Besucherin, während ein anderer Gast anmerkte: „Es ist eine nette Veranstaltung – noch dazu kostenlos und gerade zur Weihnachtszeit eine schöne Einstimmung hier in der Region.“

Unterstützt wurde Jakob von einem engagierten Team aus rund acht gleichaltrigen Freunden und Schulkollegen. Besonders Laurin, der für Fotografie und visuelle Begleitung verantwortlich war, sowie Erik, der sowohl bei den Vorbereitungen – vom Schleppen und Aufstellen der Sitzreihen – als auch während der Show im technischen Bereich im Einsatz war, trugen maßgeblich zum Gelingen des Abends bei. Das junge Organisationsteam arbeitete mit spürbarem Zusammenhalt und viel Einsatz hinter den Kulissen.

Ein Moment des Innehaltens

Der emotionalste Augenblick des Abends folgte gegen Ende der Show: Ein eingespieltes Audio seines verstorbenen Großvaters leitete einen besonders persönlichen Zaubertrick ein. Für einen Moment wurde es still im Saal, viele Besucher hörten sichtbar bewegt zu. Im Anschluss ließ Jakob scheinbar Schnee aus seinen Händen entstehen – ein symbolischer, leiser und zugleich berührender Höhepunkt, der dem Abend eine tiefere Bedeutung verlieh.

Unter den Gästen befand sich auch Pater Czesław Sikora, der einst die Abschieds- und Begräbnisfeier von Jakobs Großvater mitgestaltet hatte und den jungen Zauberkünstler an diesem Abend im Publikum unterstützte.

Improvisation bis zum Schluss

Dass die Schneemaschine beim geplanten Finale schließlich nicht anspringen wollte, tat der positiven Stimmung keinen Abbruch. Stattdessen reagierte Jakob spontan, entwickelte aus dem Moment heraus neue Lösungen und wurde dafür mit herzlichem Applaus belohnt. Gerade diese Fähigkeit, flexibel zu bleiben und das Publikum mitzunehmen, unterstrich sein außergewöhnliches Talent.

Kommentar und persönliches Fazit (Anmerkung der Redaktion):

„Am Ende blieb der Eindruck eines jungen Künstlers, der nicht nur zaubert, sondern Geschichten erzählt – von Familie, von Träumen und von der Freude am gemeinsamen Staunen. Eine gelungene Veranstaltung, die zeigte, dass große Magie nicht von großen Bühnen abhängt, sondern von Leidenschaft, Teamgeist und Herz.“

Zaubertricks und Einblicke in das Leben eines echten Zauberkünstlers: Instagram-Profil Jakob Mitterer aka Magic Jack


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