LINZ. Die ÖVP Linz zeigt sich besorgt über die Zukunft der Unimarkt-Filiale in der Nißlstraße am Auberg. Nach dem Rückzug von Unimarkt von mehreren Standorten und der Schließung der Billa-Filiale in der Freistädterstraße mit November würde dem Stadtteil ein empfindlicher Verlust an wohnortnaher Versorgung drohen.
„Die Unimarkt-Filiale am Auberg ist für hunderte Menschen ein unverzichtbarer Nahversorger. Gerade ältere Bewohnerinnen und Bewohner sowie Menschen mit eingeschränkter Mobilität sind auf kurze, fußläufig erreichbare Einkaufswege angewiesen. Ein Verlust dieses Standorts würde die Versorgungssituation massiv verschlechtern und den gesamten Stadtteil schwächen“, warnt Vizebürgermeister und Stadtparteiobmann Martin Hajart eindringlich vor den Folgen.
Sozialer Treffpunkt
„Nahversorgung bedeutet weit mehr als nur Einkaufen. Sie ermöglicht Selbstständigkeit, soziale Teilhabe und Lebensqualität direkt im Wohnumfeld. Vor dem Hintergrund des demografischen Wandels brauchen wir lebendige Stadtteile mit funktionierender Infrastruktur. Der Auberg darf nicht weiter ausgedünnt werden“, unterstreicht auch ÖVP-Landtagsabgeordnete Elisabeth Manhal die Bedeutung des Nahversorgers.
Gemeinsamer Brief
Um den Fortbestand des Lebensmittelmarktes zu sichern, haben Hajart und Manhal einen gemeinsamen offenen Brief an die Geschäftsführungen von Unimarkt, Spar und Rewe Österreich gerichtet. Darin fordert die ÖVP Linz alle Beteiligten auf, intensive Anstrengungen zu unternehmen, um eine Übernahme und damit eine nachhaltige Sicherung der Filiale zu ermöglichen.
„Die Sicherung des Standorts wäre ein starkes Zeichen der Verantwortung gegenüber der Bevölkerung am Linzer Auberg“, so Hajart und Manhal abschließend. „Wir hoffen auf eine positive Entscheidung im Sinne der betroffenen Menschen.“
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07.01.2026 21:33
Nahversorgung Linzer Auberg
Ich wohne auch seit über 20 Jahren am Auberg und schätze die Möglichkeit hier einkaufen zu können sehr. Ich tätige hier meine Haupteinkäufe. Noch... ? Ich bin auch zu Fuß unterwegs. MFG
07.01.2026 14:32
Nahversorgung linzer auberg
Wir wohnen seit 30 Jahren am linzer Auberg . Unser Sohn ist letztes Jahr wieder zugezogen und da er kein Fahrzeug hat nutzte er fast ausschließlich den Unimarkt in der Nießlstraße. Auch mein Gatte und ich haben inzwischen ein Alter erreicht wo man mehr und mehr Einkäufe zu Fuß erledigen möchte. Wir sind froh endlich lesen zu können dass man doch auch an diesen Standort denkt. Hoffentlich kann die Politik noch etwas erreichen , da die Konzerne hauptsächlich an die Gewinnmaximierung denkt ,ansonsten sieht es schlecht für die Bewohner der Umgebung aus. MfG Irmgard Tröls