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REGION. Die Blaumeise „Tipsi“ präsentiert als ersten Vogel im neuen Jahr 2020 den Wiesenpieper.

Foto: Florian Mayr
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Tipsi unterstützt sehr gerne die Aktion Stunde der Wintervögel, bei der – von jedem der mag – vom 4. bis 6. Jänner eine Stunde lang die Vögel in den heimischen Gärten gezählt werden, um diese zu melden. Dennoch ist klar, dass sich bei dieser Zählung von den rund 400 in Österreich nachgewiesenen Vogelarten, von denen rund 150 den Winter bei uns verbringen, nur maximal fünf bis 20 Arten in einem Garten einfinden werden. Viele andere, die speziellere Lebensraumansprüche haben, werden, wenn man nicht nachdenkt, die Ärmel aufkrempelt und handelt, völlig sang- und klanglos, ohne dass es die Öffentlichkeit bemerkt, nach und nach bei uns aussterben.

Kandidat Wiesenpieper

Der unauffällige Wiesenpieper, er hat einen olivbraunen, kräftig gestreiften Rücken und ein weißes, gestricheltes Bäuchlein, ist so ein Wackelkandidat. In Oberösterreich ist von Sinkflug, allerletzten Restbeständen und rasch notwendigen Hilfsprogrammen die Rede. Laut NÖ. Artenschutzverordnung ist er geschützt, da er für Niederösterreich von besonderer Bedeutung ist. Im Winterhalbjahr kann man den Wiesenpieper bei uns in der Region noch am ehesten gesellig in kleinen Trupps in größeren Wiesen und Brachen beobachten. Kaum jemand wird ihn bewusst wahrnehmen, am ehesten noch, wenn man ihn unabsichtlich aufscheucht. Er verhält sich unauffällig und ist vom Laien auf den ersten Blick nur schwer von ähnlich gezeichneten Arten, wie dem Baumpieper und den Lerchen, ja selbst von einigen Drosselarten, zu unterscheiden. Jahreszeit, Verhaltensweisen, Körperbau und Lebensraum unterstützen bei der Vogelbestimmung, vor allem aber hilft, wenn man die Rufe kennt.

Gewinnspiel:

Tipsi wettet, dass niemand bei der Stunde der Wintervögel einen Wiesenpieper fotografisch festhalten kann.

Falls doch, senden Sie das Foto bitte an j.karner@tips.at

Der Erste gewinnt unter dem Motto, der frühe Vogel fängt den Wurm, eine aus Holz geschnitzte Blaumeise Tipsi.


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