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ST. VALENTIN. Im Engel-Großanlagenwerk in St. Valentin, in dem vor allem Anlagen für Automobil-Kunden gebaut werden, werden 50 Leasing-Arbeiter kurzfristig ihre Jobs verlieren.

Foto: Engel
Foto: Engel

Am Standort St. Valentin beschäftigt Engel 1.380 Menschen. „Großmaschinen finden überwiegend in der Automobilindustrie Einsatz, weshalb wir den Rückgang der weltweiten Automobilproduktion besonders spüren. Wir haben im Sommer damit begonnen, die für schwächere Zeiten aufgebauten Zeitkonten abzubauen. Im Großmaschinenwerk St. Valentin reichen diese Maßnahmen in einzelnen Bereichen nicht mehr aus. Wir werden dort zeitnah bis zu 50 Leasing-Stellen reduzieren“, sagt Pressesprecherin Susanne Zinckgraf. Inzwischen werden Minusstunden angesammelt.

Prognose ist schwierig

Verantwortlich für den massiven Auftragseinbruch, der nicht nur Engel, sondern alle Automobilzulieferer betreffe, sei vor allem die Unsicherheit in der Branche und der Handelskonflikt zwischen den USA und China. Engel-Standorte im Ausland seien von der Maßnahme nicht betroffen. Alle Mitarbeiter werden ihr Weihnachtsgeld erhalten. Ob und wann die abgebauten Leasingkräfte wieder ihre Arbeit aufnehmen können, sei schwer zu prognostizieren. „Wir können aktuell nicht sagen, wann die Märkte wieder anziehen und wir die betroffen Leasing-Kräfte wieder einstellen können“, so Zinckgraf.

Sozialplan wurde erarbeitet

Sollten sich die wirtschaftlichen Rahmenbedingungen nicht verbessern, müsse Engel Austria im kommenden Jahr die Zahl der Beschäftigten um 5 bis 10 Prozent reduzieren, kündigte die Engel-Geschäftsführung an. Davon könnten alle drei Engel-Standorte in Österreich betroffen sein. Gemeinsam mit der Belegschaftsvertretung wurde vorsorglich ein Sozialplan erarbeitet.


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