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ST. VEIT/MKR. Aus den politischen Turbulenzen der vergangenen Wochen hat die Orts-SPÖ von St. Veit ihre Konsequenzen gezogen und sich aufgelöst.

Die SP-Sessel im St. Veiter Gemeinderat bleiben bis auf Weiteres unbesetzt. Symbolfoto: Peshkova/Shutterstock.com

Weil sie mit dem Vorgehen der Bundes-SPÖ beim Misstrauensantrag gegen Sebastian Kurz nicht einverstanden waren, haben die Vertreter der St. Veiter SPÖ nun die Segel gestrichen. In einer Kundmachung der Gemeinde St. Veit wird mitgeteilt, dass die zwei Gemeinderatsmandatare auf ihre Sitze verzichtet haben. Das auf der SP-Liste verbleibende Gemeinderats-Ersatzmitglied nahm ebenfalls den Hut.

„Zur Kenntnis nehmen“

„Es hat keinerlei Streit gegeben und wir haben auch das Gespräch gesucht. Die gefällte Entscheidung muss man dann aber zur Kenntnis nehmen“, meint Bezirksparteiobmann Bundesrat Dominik Reisinger. Derzeit fehle es in der Gemeinde an Nachwuchs, um gleich wieder eine neue Ortsgruppe aufzubauen. „So etwas geht nicht in Tagen oder Wochen. Unser Ziel ist es aber, 2021 bei den Wahlen wieder eine Mannschaft präsentieren zu können“, blickt Reisinger nach vorne.


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