STADL-PAURA. Neu gegründet hat sich der Verein „Freunde des Pferdezentrums Stadl-Paura“, ein Verein für alle, denen das Pferdezentrum am Herzen liegt. Jakob Auer wurde bei der Gründungsversammlung einstimmig zum Vereinsobmann des neuen Vereins gewählt.

Das Pferdezentrum Stadl-Paura ist ein österreichweit einzigartiges Kompetenzzentrum für Pferdezucht, Pferdesport sowie Ausbildung von Pferd und Mensch. Nun hat das Pferdezentrum eine zusätzliche Stütze aus der Gesellschaft. Der Verein „Freunde des Pferdezentrums Stadl-Paura“ ist ein Verein für alle denen das Pferdezentrum am Herzen liegt. Gründungsobmann ist der ehemalige Nationalrat und Bürgermeister von Fischlham, Jakob Auer.
Kompetenzzentrum mit überregionaler Bedeutung
Dass die Bedeutung des Pferdezentrums weit über die Grenzen der Pferdefreunde hinaus geht, zeigt auch die geschichtliche Entwicklung. So standen früher auf dem heutigen Gelände des Pferdezentrums Stallungen für über 200 Pferde, die die Salzzillen flussaufwärts zogen. Stadl war aber auch Haltestelle der k. & k. Pferdeeisenbahn.1826 wurde das kaiserlich-königliche Hengstdepot gegründet. Der Hengstbestand belief sich 1857 schon auf über 170 Hengste und sollte bis 1940 auf über 550 Zuchthengste anwachsen.
Die Veränderung in der Gesellschaft brachte ab 1970 zunehmend eine Tendenz die weg vom Arbeitstier, hin zum Sport- und Freizeitpferd führte. Auch hier hat das Pferdezentrum reagiert und die Zucht dementsprechend angepasst. Gerade auch die Landesausstellung „Mensch und Pferd - Kult und Leidenschaft“, die im Jahr 2016 mit überaus hohem Publikumsbesuch (an die 300.000 Besucher) stattfand, zeigt die Beliebtheit und Akzeptanz des Pferdes als Freizeitbegleiter in der heutigen Zeit.
Bekanntheitsgrad weiter anheben
„Wir möchten mit Veranstaltungen und Aktivitäten das Pferdezentrum als Kulturgut unserer Region in den Mittelpunkt stellen“, betont der in der Gründungsversammlung gewählte Obmann Jakob Auer. „So ermöglicht es der Verein bestehende Veranstaltungen und Turniere zu unterstützen, aber auch ganz neue Ideen und Veranstaltungsformate zu erproben und umzusetzen. Das alles soll helfen, den Bekanntheitsgrad des Pferdzentrums noch weiter anzuheben.“


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