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STADL-PAURA. Gemeinsam ein Zeichen für das Klima setzten - die Bewegung „Fridays For Future Austria“ rief in 720 Orten in ganz Österreich zur Ortsschild-Aktion auf, unter anderem in Stadl-Paura. 200 Stadlinger beteiligten sich am „Marsch für die Zukunft“.

Fridays for Future: Klima-Demo auch in Stadll-Paura. Foto: Kerstin Bamminger
  1 / 5   Fridays for Future: Klima-Demo auch in Stadll-Paura. Foto: Kerstin Bamminger

Kinder, Jugendliche und Erwachsene folgten dem Aufruf und versammelten sich an der Traun. Bläser der Musikkapelle machten mit einem Trauermarsch auf die Situation unserer Erde aufmerksam. In einer symbolträchtigen Aktion fiel ein großer Erdball von der Brücke und wurde von Jugendlichen durch einen mutigen Sprung ins kalte Wasser gerettet.

Jugendliche hielt bewegende Rede

„Es ist schon sehr spät“, sagt Marlene Strasser (16), eine der Organisatorinnen dieser Klima-Demo, „aber es gibt noch Hoffnung! Und genau deshalb sind wir alle heute hier. Um zu zeigen, dass wir etwas tun wollen, dass wir uns aktiv um das Wohl unseres Planeten und unserer Zukunft bemühen wollen. Jeder noch so kleine Schritt, jede noch so kleine Tat bewirkt etwas, jedes Mal zu Fuß gehen, Rad fahren, Bus fahren und Zug fahren. Jede nicht gekaufte Plastikflasche, jede ordnungsgemäß entsorgte Verpackung!“

„Ganz egal, wie die Nationalratswahlen auch ausgehen: Wir brauchen Entscheidungsträger in der Politik, die sich gemeinsam mit uns für den Klimaschutz einsetzen. Nur so können wir sichergehen, dass unsere Welt auch für zukünftige Generationen ein lebenswerter Ort ist. Unser Ziel ist es also, dass im Nationalrat der Klimanotstand beschlossen wird und damit der Klimaschutz als Kriterium in der Verfassung verankert wird“, fügte Strasser hinzu.

Erdball durch Ort gerollt

Der gerettete Erdball wurde dann auch vor das Gemeindeamt gerollt, um die örtliche Politik an ihre Verantwortung zu erinnern. Weiter ging es bis zum Ortsschild an der Gmundnerstraße, bei dem das Abschlussfoto gemacht wurde. Der Film „Tomorrow“, der anschließend im klimafreundlich erbauten Christophorus-Haus der Miva gezeigt wurde, hinterließ bei den Teilnehmern eine hoffnungsvolle Perspektive, aber auch das dringende Bewusstsein, dass die Klimakrise uns alle betrifft und wir jetzt und vor gemeinsam handeln müssen.


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