Gemeinde Steinbach an der Steyr stellt gemeinsam mit Bürgern die Weichen für die Zukunft
STEINBACH AN DER STEYR. Gemeinsam mit möglichst vielen Bürgern soll das bestehende Zukunftsprogramm „Steinbach 2030“ weiter entwickelt werden.

Steinbach an der Steyr war in den 90er-Jahren eine der ersten Gemeinden, die mithilfe von Bürgerbeiteiligung die Zukunft des Ortes gestaltet haben. Der Gemeinderat hat einstimmig beschlossen, 2020 darauf aufzubauen und einen weiteren so genannten Agenda 21-Prozess zu starten. Das Ziel ist es, gemeinsam mit möglichst vielen Bürgern das bestehende Zukunftsprogramm „Steinbach 2030“ weiter zu entwickeln.
Relevanz und Aktualität überprüft
Das Arbeitsprogramm, das zuletzt 2016 in den Gemeindegremien aktualisiert wurde, soll mithilfe verschiedener Beteiligungsinstrumente auf Relevanz und Aktualität überprüft werden. Danach gilt es gemeinsam mit den Menschen im Ort konkrete Projekte zu entwickeln und für die Umsetzung aufzubereiten.
Workshop zum Auftakt
Der Auftakt erfolgte Mitte Februar mit einem Workshop (“GemeindeNavi“) im Rahmen der Klausur des Gemeinderates. Darauf folgend werden Gemeindebürger nach einem Zufallsprinzip ausgewählt und im März zum „Bürgerrat“ eingeladen. Dort arbeiten sie bei einem zweitägigen Workshop gemeinsam mit externen Begleitern intensiv an den Inhalten. Zum „Bürgerstammtisch“ Ende März und zu weiteren Projektwerkstätten dürfen dann alle Steinbacher kommen und ihre Sicht der Dinge aktiv einbringen.
Online-Umfragen zu verschiedenen Themen
Begleitend kommt das so genannte „BürgerCockpit“ zum Einsatz. Mit diesem digitalen Instrument werden Online-Umfragen zu verschiedenen Themen durchgeführt. Spätestens 2021 sollen dann die Ergebnisse der Öffentlichkeit präsentiert werden. Die Details zu den Terminen und Mitmach-Möglichkeiten finden sich laufend auf der Gemeindewebseite.
Weichen für die Zukunft stellen
„Steinbach ist seit Jahrzehnten Vorreiter in Sachen aktiver Bürgerbeiteiligung und gelebter Ortsentwicklung“, so Bürgermeister Christian Dörfel (ÖVP) und Kernteam-Leiter Jürgen Höllhuber unisono. „Wir laden daher alle Steinbacher, egal wie alt sie sind oder aus welchem Ortsteil sie kommen, auch diesmal aktiv mitzumachen. Dieser Prozess lebt ganz einfach davon, dass möglichst viele die Angebote und Möglichkeiten in den nächsten Monaten nutzen, um gemeinsam die Weichen für die Zukunft zu stellen. Egal ob bei persönlichen Treffen oder auf digitalem Weg via Internet.“
Agenda 21-Kernteam kümmert sich um die Organisation und Abwicklung des gesamten Projekts
Das überparteiliche Agenda 21-Kernteam, das sich um die Organisation und Abwicklung des gesamten Projekts kümmert, setzt sich aus Jürgen Höllhuber, Harald Kranawetter, Vanessa Dörfel, Christoph Ebner und Wolfgang Brandstätter zusammen. Die Gruppe wird von zwei externen Prozessbegleitern in der Umsetzung unterstützt.
Der Agenda 21-Prozess wird aus Mitteln der Europäischen Union und des Landes Oberösterreich finanziert und vom Regionalmanagement Steyr-Kirchdorf organisatorisch unterstützt.


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