24 Feuerwehren im Einsatz: Bauernhof in Garsten bis auf Grundmauern niedergebrannt (Update 25.07., 19 Uhr)

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Foto: Team Fotokerschi.at/Mader
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Onlineredaktion Tips Onlineredaktion Tips, Tips Redaktion, 24.07.2021 21:31 Uhr

GARSTEN. 24 Feuerwehren standen Samstagnachmittag bei einem Großfeuer auf einem Bauernhof in Garsten im Einsatz. Personen dürften laut Informationen der Polizei bei dem Brand nicht zu Schaden gekommen sein. Wie die Polizei am Sonntag informierte, kamen jedoch mindestens zwölf von etwa 100 Rindern in den Flammen ums Leben.

Der 54-jährige Bauer berichtete von einem lauten Knall aus der Motorhaube seines Traktor, als er bei Heueinbringungsarbeiten gerade eine Ladung in den Stadel des landwirtschaftlichen Anwesens gekippt hatte. Danach sei links und rechts etwas aus der Motorhaube gespritzt - das Heu, und in weiterer Folge der Stadel haben sofort Feuer gefangen. 

Feuerwehr im Großeinsatz

Durch das brennende Heu geriet zuerst das Wirtschaftsgebäude und anschließend das Wohnhaus in Brand. Beim Eintreffen der ersten Kräfte am Einsatzort stand der Bauernhof bereits nahezu in Vollbrand. Das Großfeuer konnte rasch eingedämmt werden - wie die Feuerwehr berichtete brannte der Bauernhof dennoch fast zur Gänze bis auf die Grundmauern nieder. Insgesamt standen 24 Feuerwehren im Einsatz.

Brandursache geklärt

Laut derzeitigem Ermittlungsstand ist davon auszugehen, dass der Brand durch eine Verpuffung im Zuge einer Leckage im Bereich der Einspritzpumpe des etwa zwei Jahre alten Traktors entstanden ist, welcher zur Verteilung und Aufschichtung des geernteten Strohs benutzt wurde. Durch den unter Hochdruck austretenden Treibstoff gerieten der Traktor und das sich in unmittelbarer Umgebung befindliche Stroh sofort in Brand.

Zwölf Tiere verendeten

Trotz einer sofortigen Alarmierung und dem Einsatz von 24 Freiwilligen Feuerwehren aus dem Bezirk Steyr-Land konnte weder der Wirtschaftstrakt noch das Wohnhaus vor den Flammen gerettet werden. Von den rund 100 Rindern, die am Hof eingestellt waren, kamen zwölf bei dem Feuer ums Leben. Wie viele Tiere nachträglich noch geschlachtet werden müssen, ist derzeit noch nicht bekannt. Der durch den Brand entstanden Schaden wird auf mehr als eine Million Euro geschätzt.

 

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