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STEYR. Zum Kinostart des Historiendramas sind Regisseur Adrian Goiginger und Schauspieler Simon Morzé am Donnerstag, 19. Jänner, um 20 Uhr im Steyrer Kino zu Gast.

Simon Morzé als junger Franz Streitberger (Foto: Lotus Film)
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Mitte der Zwanzigerjahre übergibt die österreichische Familie Streitberger ihren jüngsten Sohn Franz (Simon Morzé) an einen Großbauern. Er soll sie mit seiner harten Arbeit auf dem Gut des Großbauern finanziell unterstützen. Als er volljährig wird, entscheidet er jedoch, dass es genug ist und kündigt die Beschäftigung. Er ist immer noch wütend und enttäuscht darüber, dass man ihn als Kind in die Knechtschaft gezwungen hat, und schließt sich auf der Suche nach einer neuen Arbeit dem Bundesheer an.

Doch der sensible Franz bleibt lieber für sich und kommt damit gar nicht gut bei den anderen Soldaten an. 1940 soll die Kompanie den Angriff auf Frankreich starten. Doch Franz findet zufällig einen verletzten Fuchswelpen und nimmt ihn an sich. Er pflegt den jungen Fuchs gesund und entdeckt, dass er Gefühle in ihm auslöst, die er vor langer Zeit tief in sich verschlossen hatte.

Mit „Der Fuchs“ hat Regisseur Adrian Goiginger die wahre Geschichte seines Urgroßvaters verfilmt. Simon Morzé (u. a. „Der Trafikant“) schlüpft in die Rolle des Franz Streitberger, verbrachte dafür unter anderem vier Monate auf einem Pinzgauer Bergbauernhof, um sich Dialekt und Lebenskultur anzueignen. Außerdem baute er zwei Jahre lang eine Beziehung zu Füchsen auf.


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