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SIERNING. „Die Geschichte eines Kindes. Von 1932 bis 1945“ erzählt Angelica Bäumer am Freitag, 21. April, um 19.30 Uhr im Sierninger Pfarrheim.

Angelica Bäumer (Foto: David M. Peters)
Angelica Bäumer (Foto: David M. Peters)

Angelica lebt mit liebevollen Eltern - beide Künstler - in einem großen Haus mit märchenhaftem Garten ein sorgloses Leben. Bis überfallsartig eine dunkle Zeit anbricht. Das Hakenkreuz unterwirft Österreich. Angelicas Familie ist schon aus Deutschland weggegangen, doch der Gefahr ist sie nicht entronnen. Die Mutter ist Jüdin. Die Kunst, die der Vater liebt, ist für die Nationalsozialisten „entartet“.

Die Geschichte, die Angelica Bäumer erzählt, ist zeitgebunden und doch aktuell – Vertreibung und Existenzvernichtung haben nicht aufgehört. Von der Heiterkeit eines Künstlerlebens über Verfolgung und Lebensgefahr bis zum Ende des Schreckens spannt sich der Bogen ihrer Geschichte. Geblieben ist eine lebenslange Angst.

Vorverkauf zur Lesung ab 10 Euro, Karten: ticket@literaturschiff.at, Tel. 0660 7686433


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