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WEYER. Im Prevenhuberhaus Weyer gibt die ehemalige Turniertänzerin Brigitte Scholz Einblick in die Geschichte des Tangos, seine Musik und seine Texte.

 (Foto: (Symbolbild) Volker Weihbold)
(Foto: (Symbolbild) Volker Weihbold)

Der Tango ist die kulturelle Visitenkarte Argentiniens. Entstanden vor mehr als hundert Jahren in den Einwanderervierteln am Rio de la Plata in Buenos Aires und Montevideo. Mehr als sechs Millionen Menschen sollen es gewesen sein, hauptsächlich Männer.

Sie kamen unter anderem aus Südeuropa, die meisten aus Spanien oder Italien. Wirtschaftliche Not und ein Einwanderungsprogramm Argentiniens trieb sie dazu, sich in einer anderen Welt ein Leben aufzubauen. Vielen gelang es jedoch nicht, Fuß zu fassen und unzählige von ihnen mussten in Mietskasernen zusammengepfercht leben. Ohne Geld, ohne Familie, ohne Arbeit, keine Zukunftsperspektiven. Zu allem Unglück fehlte es auch noch an Frauen. Die Männer begannen in Bordellen miteinander und mit Prostituierten zu tanzen. Der Tanz, der dabei entstand, machte sich ihre ganze Einsamkeit und Sehnsucht zu eigen und wurde mit der Zeit zu dem Tango, den wir heute kennen.

Vorerst war der Tango bei der argentinischen Elite nicht „salonfähig“, erst als man in Paris den Tango entdeckte, hielt der Tanz auch bei der argentinischen Oberschicht Einzug.

Freitag, 21. Juli, 20 Uhr
Prevenhuberhaus Weyer
Eintritt: 12 Euro (Abendkasse)

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