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STEYR. Die Kritik an der Umgestaltung des Steyrer Stadtplatzes reißt nicht ab. Jetzt haben sich die Gemeinderatsfraktionen auf zahlreiche Änderungen geeinigt.

Wie angekündigt, wird mit Beginn des Schanigartenbetriebes am 1. März die Verkehrsführung auf dem Steyrer Stadtplatz abgeändert. Konkret werden die Schanigärten wiederum an den gleichen Stellen wie bisher situiert. Vor den Schanigärten vom Segafredo bis zum Bräuhof wird straßenseitig zusätzlich ein etwa eineinhalb Meter breiter, mit Blumentrögen abgegrenzter Fußgängerstreifen angeordnet. Dadurch reduziert sich die Fahrbahnbreite, ohne dadurch das Erscheinungbild des Stadtplatzes in seiner Gesamtheit zu stören.

Ladezonen und Parkplätze

Anschließend an diese Schanigärten wird eine Ladezone für Lkw über 3,5 Tonnen (zwischen 8 und 18 Uhr) verordnet und daran anschließend sieben komfortable Parkplätze mit einer Breite von 2,7 Metern markiert. Ladezone und Parkplätze werden am Donnerstag und Samstag von 6 bis 13 Uhr in ein Halte- und Parkverbot für den Wochenmarkt umgewandelt, so wie das bisher in diesem Bereich geübte Praxis war. Eine weitere Ladezone für Lkw über 3,5 Tonnen (gültig von 6 bis 22 Uhr) ist entlang des Schanigartens des Hotels Mader vorgesehen.

Hotelgäste sollen profitieren

Und vor dem Schanigarten TexMex wird ein Halte- und Parkverbot ausgenommen für Hotelgäste zum Ein- und Ausladen verordnet, wovon im Speziellen die Gäste der beiden Hotels Stadthotel Styria und Mader profitieren sollten. Der Mittelkreis soll ein Stück nach Süden (Richtung Grünmarkt) verlegt werden, wodurch die Fahrbahn beim Leopoldibrunnen besser geführt werden kann. Die Parkplätze und Ladezonen am Grünmarkt bleiben unverändert, werden im Bereich Postgebäude aber wieder parallel zum Gehsteig angeordnet.

Schwerpunkte der Neugestaltung

Grundsätzlich geeinigt haben sich bei der gestrigen Fraktionsvorsitzenden-Konferenz die Vertreter von SPÖ, FPÖ, VP-Bürgerforum und Grüne auch auf die Schwerpunkte der Neugestaltung des Steyrer Stadtplatzes, mit der im Spätsommer begonnen werden soll.

Neue Flaniermeile

So soll zwischen Eisengasse und Kaigasse entlang der gesamten Häuserfront eine attraktive Flaniermeile geschaffen werden, indem von der Häuserfront bis zum Rigol (Entwässerungsrinne) mit breiten, flachen Steinplatten großflächig neu gepflastert wird. Die Breite des bisher mit Steinplatten verlegten Bereiches wird in etwa verdoppelt.

Attraktiver Bodenbrunnen

Gleichzeitig soll im Bereich Pfarrgasse als attraktives Gestaltungselement ein Bodenbrunnen installiert werden, wofür die mit den Umgestaltungsmaßnahmen betraute magistratsinterne Arbeitsgruppe entsprechende Vorschläge unterbreiten wird.

Neue Schanigartenkonstruktion

Und konkret weiterverfolgen soll die Arbeitsgruppe auch die Pläne, den Bereich der Schanigärten vom Segafredo bis zum Bräuhof baulich dermaßen umzugestalten, dass keine Podeste mehr erforderlich sind und trotzdem ein Sitzen und Bewirten auf ebenen Flächen möglich ist.Vorerst keine Priorität bei der Realisierung hat der im Grundkonzept vor dem Rathaus angedachte Pavillon. Bevor in diesem Bereich Gestaltungsmaßnahmen getroffen werden, soll abgewartet werden, wie sich der Bereich um den Leopoldibrunnen in Zukunft weiter entwickelt.


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