Im Straßenverkehr lauern viele Gefahren
STEYR/OÖ. Über 1.000 Kinder aus den Bezirken Steyr-Stadt und Steyr-Land haben im Vorjahr ein Verkehrssicherheitsprogramm des ÖAMTC absolviert.

Wenn sich Kinder und Jugendliche im Straßenverkehr bewegen, sind sie mit zahlreichen Herausforderungen konfrontiert: E-Bikes, Fahrräder, Scooter, Autos, Busse und natürlich auch Fußgänger gilt es, im Auge zu behalten. „Wir setzen mit unseren Verkehrssicherheitsprogrammen bereits im Kindergartenalter an und führen die Kleinen auf spielerische Art und Weise an sicheres Verhalten im Straßenverkehr heran. Auch in den folgenden Schulstufen sind unsere Verkehrserzieher und Juristen mit speziell abgestimmten Programmen regelmäßig präsent“, erklärt Petra Riener, Leiterin der ÖAMTC-Verkehrssicherheit in Oberösterreich.
Toter Winkel
Exakt 1.033 Kinder aus der Region Steyr besuchten im Jahr 2019 eines der drei Verkehrssicherheitsprogramme, die der ÖAMTC in Zusammenarbeit mit Land OÖ und der AUVA anbietet. „Beinahe jährlich passen wir mittlerweile die jeweiligen Inhalte den neuen Gegebenheiten an. Aufgrund der vielen Unfälle werden wir außerdem in wenigen Monaten ein weiteres Programm anbieten. In diesem gehen wir im Detail auf den toten Winkel ein“, erzählt Riener. In Kindergärten werden ab Februar im Rahmen von Elternabenden Tipps gegeben.
Vorbilder
„Erwachsene sind Vorbilder für ihre Kinder und diese Rolle nehmen sie auch im Straßenverkehr ein. Wir erarbeiten gemeinsam, wie sie ihre Kinder am Weg im Straßenverkehr am besten begleiten. Es werden außerdem auch unterschiedliche Themen zur Mobilität von Kindern behandelt, wie zum Beispiel Kindersicherung im Auto, und auch rechtliche Aspekte“, so die Verkehrsexpertin.


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