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ADLWANG. Nach dem schrecklichen Unfall im April mit zwei Toten auf der Nußbacher Landesstraße haben Anrainer eine Unterschriftenaktion gestartet und schon 2.400 Unterstützer gefunden. Gefordert wird unter anderem eine permanente Radar-Überwachung.

Foto: fotokerschi.at/Hermann Kranzl
Foto: fotokerschi.at/Hermann Kranzl

Ende September wurde eine erste Verhandlung und eine Begehung der Behörde durchgeführt. Als Erstmaßnahme wird eine 70 km/h-Beschränkung und höhere Polizeipräsenz in Betracht gezogen. „Das Umfrageergebnis unter Anrainern und Verkehrsteilnehmern ergab, dass auch nach eingehender Prüfung durch Verkehrsexperten und durchgeführten Geschwindigkeitsmessungen die Installation eines Fixradars für beide Fahrtrichtungen im Abschnitt der Nußbacher Landesstraße auf lange Sicht unumgänglich sein wird“, sagt Adlwangs Vizebürgermeisterin Maria Achathaler (ÖVP).

Raserei stoppen

Die in Aussicht gestellte Erstmaßnahme einer 70 km/h-Beschränkung und höhere Polizeipräsenz wird von den Anrainern nicht als Lösung gesehen. „Weil die Rasereien immer dann erfolgen, wenn die Exekutive aufgrund ihrer eingeschränkten Kapazitäten nicht vor Ort sein kann“, so Achathaler.

2.400 Unterschriften

Das Phänomen der illegalen Rennstrecken beobachtet man bereits in vielen Bundesländern. „In Adlwang wollen wir das mit allen verkehrspolitisch möglichen Mitteln verhindert“, betont die Vizebürgermeisterin. Die gestartete Petition ist jedenfalls ein Erfolg – mittlerweile haben bereits mehr als 2.400 Personen unterschrieben – das Ziel von 2.500 Unterstützungserklärungen ist schon fast erreicht.


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