Nur höhere Impfquote kann die Überlastung im Spital verhindern
STEYR. Oberösterreichweit macht das Krankenhauspersonal am Donnerstag auf die sich zuspitzende Corona-Lage in den Spitälern aufmerksam und appelliert an die Bevölkerung, zur Corona-Schutzimpfung zu gehen.

Die 7-Tages-Inzidenz in Steyr liegt mit Stand am Donnerstag um 14.30 Uhr bei 411, in Steyr-Land bei 325. Oberösterreichweit sind in den letzten Tagen die Zahlen der aktiven Fälle rasant angestiegen. „Das ist besorgniserregend, weil sich das erst verzögert bei uns im Krankenhaus auswirkt“, sagt Primar Achim von Goedecke, Leiter der Abteilung für Anästhesiologie und Intensivmedizin am Pyhrn-Eisenwurzen-Klinikum (PEK) in Steyr. Schon jetzt müssen planbare Operation verschoben werden, weil die Kapazitäten von Covid-Patienten beansprucht werden. Mit einer Verschärfung der Lage in den nächsten Wochen ist zu rechnen.
„Ängste nehmen“
Rund 100 Spitalsmitarbeiter versammelten sich am Donnerstag mit Plakaten vor dem Klinikum. „Nur klatschen hilft uns nicht. Lass dich impfen“, oder „Wir sind am Limit“, „Es reicht“, „Fakten statt Fake News“, „Zurück zur Normalität“ oder „Für gesunde Weihnachten. Lass dich impfen“, war darauf zu lesen. Denn nur mit einer höheren Impfquote könne auch in den Spitälern wieder Normalität einkehren, eine Situation wie vor einem Jahr, will man unbedingt vermeiden. „Deshalb fordern wir die Menschen auf, sich solidarisch zu erklären und sich impfen zu lassen. Wir wollen informieren, aufklären und auch Ängste nehmen“, sagt von Goedecke.


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