STEYR. „Lange Warteschlangen, ausbleibende Testergebnisse, verunsicherte Arbeitnehmer, so kann das nicht weitergehen“, sagt Andreas Brich, Vorsitzender des ÖGB Steyr.

§Die schlechte Planung und das unzureichende Testangebot in Oberösterreich darf nicht Arbeitnehmern auf den Kopf fallen, die testwillig sind und alle Vorsichtsmaßnahmen einhalten wollen“, betont Brich.
Hilferufe wegen langer Wartezeiten
Den ÖGB Steyr erreichen Hilferufe von Mitgliedern, die 40 Stunden oder mehr auf ihr PCR-Testergebnis warten – falls es überhaupt in ihrer Wohngegend ein Angebot mit ausreichenden Öffnungszeiten gibt. Viele Arbeitnehmer berichten außerdem über katastrophale Wartezeiten bei Antigentests. Im Prinzip wolle die Mehrheit der Arbeitnehmer die 3-G-Regel am Arbeitsplatz einhalten. „Dementsprechend groß ist der Zorn, wenn die verantwortlichen Stellen in Bund und Land ein so schlechtes Testangebot zur Verfügung stellen und damit das Testen unerträglich erschweren“, sagt Franz Damhofer, Betriebsrat bei Weber Hydraulik in Losenstein.
ÖGB lehnt Strafen ab
„Solange das Testen nicht reibungslos funktioniert, darf es keine Strafe für Arbeitgeber oder Arbeitnehmer geben. Gestraft gehört, wer zuerst mit den Regeln und Verboten kommt und sich dabei nicht überlegt, wie sie überhaupt eingehalten werden können“, so Brich.


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