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STEYR. 530 Mädchen und 521 Buben erblickten 2021 im Pyhrn-Eisenwurzen Klinikum Steyr das Licht der Welt. Besonders viele Entbindungen gab es in den Monaten Juli und September. 

Hebamme Elisabeth Gruber mit Mutter und Kind (Foto: OÖG)
Hebamme Elisabeth Gruber mit Mutter und Kind (Foto: OÖG)

Die Geburtenanzahl im Steyrer Spital liegt auch dieses Jahr auf dem hohen Niveau der Vorjahre und unterstreicht das Vertrauen der werdenden Mütter in das geburtshilfliche Team im Krankenhaus. Es begleitet und unterstützt die entbindenden Frauen in allen Phasen der Schwangerschaft und Geburt. Das oberösterreichische Neujahrsbaby Miriam kam im Klinikum Steyr um 0:39 Uhr zur Welt.

Rolle der Hebammen immer wichtiger

Das Bedürfnis werdender Mütter nach Intimität und einer sehr persönlichen Betreuung nimmt in den letzten Jahren stetig zu. Den Hebammen kommt dabei eine leitende Rolle zu. Sie sind während Schwangerschaft, Geburt und der ersten Zeit mit dem Kind die wichtigsten Ansprechpartnerinnen. „Die Geburt des eigenen Kindes ist für alle Schwangeren ein besonders emotionaler Moment. Für uns ist es wichtig, dass sie dieses Ereignis weitestgehend selbstbestimmt erleben dürfen, um auch zu erfahren, welche Stärke in ihnen liegt“, erklärt Elisabeth Gruber, leitende Hebamme am PEK Steyr. Seit 18 Jahren wird in Steyr die Hebammengeburt forciert. „Das ergibt natürlich einen sehr großen Erfahrungsschatz, den wir an unsere werdenden Mütter weitergeben möchten“, so Gruber.

Sicherer Start ins Leben

„Verläuft die Geburt normal und komplikationsfrei, tritt die Medizin bewusst etwas in den Hintergrund“, erklärt Primar Lukas Angleitner-Boubenizek, Leiter der Abteilung für Gynäkologie und Geburtshilfe in Steyr. „Bei problemlosen Verläufen und unter Berücksichtigung bestimmter Kriterien wird die gesamte Entbindung von unseren Hebammen durchgeführt – natürlich immer mit der Sicherheit, bei Komplikationen auf ein kompetentes ärztliches Team zurückgreifen zu können.“ Bei den regelmäßig durchgeführten Notfall-Simulations-Trainings werden kritische Situationen geübt und die Kommunikationswege mit allen beteiligten Berufsgruppen (Hebammen, Gynäkologen, Kinderärzten, Anästhesisten) perfektioniert.


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