Faschingszeit: Brauchtum Schmalzgebäck
REGION STEYR. Schmalzgebäck wie Krapfen gehört fest zu den Bräuchen im Jahreskreis und kommt gerade im Fasching gerne auf den Tisch. Die lokalen Bäuerinnen wissen wie's geht.

„Die Faschingszeit ist heuer wieder ruhiger als sonst, umso mehr sollen wir sie daher kulinarisch genießen, bevor die Fastenzeit beginnt“, so Bezirksbäuerin und Landtagsabgeordnete Regina Aspalter. Jede Region hat ihre eigenen „schmalzgebackenen“ Spezialitäten: Kiachl, gebackene Mäuse, Dalken, Strauben, Polsterzipf, Hasenöhrln, Schneeballen, Prügelkrapfen, Spagatkrapfen, Rosenkrapfen – die Liste der Bezeichnungen ist lang. Der Faschingskrapfen und die Bauernkrapfen aus Germteig gehören aber zweifellos zu den bekanntesten. Darüber hinaus gibt es Schmalzgebäck aus Brand-, Wein-, Bierteig oder Mürbteig. Es kann gefüllt, ungefüllt, süß oder sauer sein, rund, flach oder oval.
Frische Krapfen bei den Bäuerinnen
In der Region Steyr bieten Bäuerinnen jetzt wieder Krapfen zum Verkauf an – etwa in Pesendorfers Hofladen in Garsten, wo am 26. Februar ab 9 Uhr frische Faschings- und Bauernkrapfen abholbereit sind.
Rezeptideen der Bäuerinnen zum „Schmalzgebackenen Faschingsbrauchtum“ findet man auf der Website des OÖ Bauernbundes unter Service/Downloads/Rezepte.


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