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Tauschplatzl und Umasonst verlängern den Nutzen guter Dinge

Angelika Hollnbuchner, 18.04.2023 15:57

WEYER. Gleich zwei Angebote im Ort widmen sich dem Second-Hand-Gedanken und damit einem nachhaltigeren Leben.

Im Tauschplatzl (Foto: privat)
Im Tauschplatzl (Foto: privat)

Das Tauschplatzl erfreut sich seit sechs Jahren großer Beliebtheit. Man findet dort alle Dinge des täglichen Bedarfs: Geschirr, Dekoartikel, Bücher, Spielzeug, Sportgeräte, Lampen, Kleinstmöbel usw. Geöffnet hat das Tauschplatzl jeden Donnerstag von 17 bis 19 Uhr im Turnsaal der ehemaligen Volksschule Weyer (Schulhof 3).

Kostenlose Kleidung

Daneben gibt es in Weyer noch das Umasonst, wo gut erhaltene Second-Hand-Kleidung angeboten wird. Es öffnet jeden Dienstag von 14 bis 17 Uhr am Marktplatz 8. „Bei uns ist alles für jeden kostenlos. Wir freuen uns natürlich auch sehr über Warenspenden. Eine Abgabe von Kleidung bzw. anderen Dingen ist immer während der Öffnungszeiten möglich“, so Katharina Hadinger.

„Uns vom Tauschplatzl und vom Umasonst ist es ein Anliegen, den Menschen verständlich zu machen, dass wir keine Sozialeinrichtung oder Flüchtlingshilfe sind. Wir sehen unser Angebot als Beitrag zu einem nachhaltigen Leben in Weyer. Leider wissen noch viele Leute nicht, dass zu uns jeder kommen darf. Bei uns zu 'shoppen' ist kein Grund sich zu schämen. Ganz im Gegenteil.“ 

Dank der beiden Initiativen könne jeder die Umwelt und obendrein das eigene Geldbörsel schonen. „Zu uns kommen manchmal auch Leute von weither, sogar aus Wien. Wir freuen uns immer wieder zu hören, wie einmalig es ist, dass eine kleine Marktgemeinde gleich zwei Kost-Nix-Projekte hat.“

Übrigens: Beide Einrichtungen basieren zu einhundert Prozent auf der Freude und dem Einsatz von Privatpersonen.


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