Region Eisenstraße will Unesco-Welterbe werden
STEYR. In Steyr treffen am 23. Mai Experten und Vertreter der Region zusammen, um Strategien für den Weg zum Unesco-Welterbe zu entwickeln.

Insgesamt werden in Steyr mehr als 50Teilnehmer aus Kommunen dreier Bundesländer (Oberösterreich, Niederösterreich, Steiermark), Tourismusverbänden, Leader-Regionen und Abteilungen von Land und Bundesministerien erwartet. Unter anderem hat es bereits 2006 eine Fachtagung zu diesem Thema in Steyr gegeben. Schon damals war man übereingekommen, nicht einzelne Stätten und Orte der Eisenstraße für die Eintragung in die Welterbe-Liste der Unesco vorzuschlagen, sondern die gesamte Region.
Stimmen aus der Steyrer Lokalpolitik
Bürgermeister Markus Vogl (SPÖ): „Bis heute präsentiert sich die Region Eisenstraße als eine vom Montanwesen geprägte mitteleuropäische Kulturlandschaft, die in ihrer Gesamtheit einen einzigartigen Wert besitzt.“
Denkmalschutz-Stadträtin Evelyn Kattnigg (FPÖ): „Die Eisenstraße ist mit Steyr sowohl eines der kulturellen als auch der landschafts- und naturräumlichen Aushängeschilder Österreichs. Sie ist von einer mehr als 800-jährigen Nutzungsgeschichte der Eisenindustrie geprägt und erinnert an unsere Wurzeln und die Traditionen unserer Heimat. Eine Ernennung zum Unesco Welterbe würde die Städte und Gemeinden der Region stärken und im wahrsten Sinne des Wortes wieder zusammenschmieden.“
Tourismus-Stadträtin Judith Ringer (ÖVP) „Eine Eintragung in die Liste des Unesco Welterbes wäre für Steyr und die gesamte Eisenstraßen-Region ein sehr starker, positiver Impuls. Wir könnten dadurch eine Steigerung der Besucherzahlen erreichen und zusätzlich Einnahmen erzielen.“
Kultur-Stadträtin Katrin Auer (SPÖ): „Das Potenzial der Region liegt in der Vielfalt der Natur- und Kulturmonumente und natürlich in der langen Bergbau-Tradition.“


Kommentare sind nur für eingeloggte User verfügbar.
Jetzt anmelden