Nach 30 Jahren Aus für Fotoclub beim Garstner Advent
GARSTEN. Am ersten und zweiten Adventwochenende wird auch heuer wieder zum stimmungsvollen Adventmarkt geladen.

Mit musikalischen Darbietungen und Orgelkonzerten in der ehemaligen Stiftskirche, unverfälschtem Kunsthandwerk und kulinarischen Wohlfühlzonen rund um die Ausstellungsorte wird den Besuchern vorweihnachtliche Stimmung vermittelt.
Erstmals seit 30 Jahren nicht dabei
Nicht aber so beim hiesigen Fotoclub: 30 Jahre lang zählte die Fotoausstellung im Veranstaltungssaal von Garsten zu einer der Attraktionen. Heuer wird sie erstmals nicht mehr dabei sein. Infolge von zwei coronabedingten Absagen wichen die Verantwortlichen im Jahr 2022 mit rund 50 Ausstellern von der Volksschule auf den Veranstaltungssaal aus, um bei Bedarf die vorgegebenen Sicherheitsabstände einhalten zu können. Nach dem Ende der Pandemie ging der Fotoclub davon aus, dass die alte Ordnung wieder hergestellt sei. Das Konzept wird aber beibehalten. Nun fehlt dem Fotoclub der geeignete Ausstellungsraum.
Möglicherweise Fehler in der Kommunikation
„Das Komitee hat – ohne den Club zu informieren – sang- und klanglos die Ausstellung liquidiert. Wir haben aus dem Advent-Prospekt erfahren, dass wir Geschichte sind“, äußert Gerald Kapfer vom Fotoclub seinen Unmut. Einen Kommunikationsfehler vermutet dahinter Thomas Grumböck, Obmann vom Kulturverein Garsten, der in einer E-Mail vom September 2022 verdeutlicht, wie wichtig ihm das Beibehalten der Ausstellung sei. Auf diese E-Mail mit dem Anliegen, gemeinsam eine Kompromisslösung zu finden, wurde nicht geantwortet. „Wir sind davon ausgegangen, dass der Fotoclub kein Interesse hat und haben ihn deshalb nicht zur Teilnehmersitzung eingeladen“, so Thomas Grumböck. „Es ist mir aber ein Herzensanliegen, die hochqualitative Fotoausstellung nächstes Jahr wieder ins Boot zu holen. Wir haben ja jetzt ein ganzes Jahr Zeit, eine passende Lösung zu finden.“


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