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STEYR. Die Wildbach- und Lawinenverbauung hat in Unterhimmel ein neues Steinschlagschutznetz errichtet, weitere Maßnahmen folgen.

Mit dem Schutzzaun hat die Wildbach- und Lawinenverbauung das erste Teilprojekt an der Konglomeratwand in Unterhimmel abgeschlossen. (Foto: Magistrat Steyr)

Westlich des Ortes des verheerenden Steinschlags vom vergangenen Februar wurde somit der erste Teil des Schutzprojektes Unterhimmel abgeschlossen. Insgesamt verbauten die Experten 120 Laufmeter Schutznetz mit einer Energieaufnahme von 1.500 Kilojoule. Umgerechnet bedeutet das, dass das Netz einen Steinblock mit einem Volumen von 2,5 Kubikmetern und einem Gewicht von 6,25 Tonnen mit einer Geschwindigkeit von 80 km/h aufnehmen kann.

Nach der Ablöse der Objekte Rosenegger Straße 4 und 7 kann nun das Folgeprojekt fertiggestellt werden. Nach Beschluss im Gemeinderat können in einem nächsten Schritt, der voraussichtlich noch im ersten Halbjahr 2024 startet, die abgelösten Häuser und der Felssturzbereich abgetragen, ein Schutzwall errichtet, der Riss im Felsen verpresst und ein weiterer Schutzzaun im östlichen Bereich errichtet werden. Das Projekt kann aller Voraussicht nach im Jahr 2024 abgeschlossen werden.

 


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