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STEYR. Über 40 Prozent aller Wähler in Steyr und Steyr-Land gehören der Generation 60+ an. „Niemand kann an den Senioren vorbei“, sagt Seniorenbund-Landesobmann Josef Pühringer.

Von links: SB-Landesgeschäftsführer Franz Ebner; ÖVP-Stadträtin Judith Ringer, Karl Mayr, Ursula Voglsam und Josef Pühringer (Foto: Seniorenbund OÖ)

Ohne der Generation 60+ würde in vielen Gemeinden nichts mehr laufen, sagt der Adlwanger Karl Mayr, Obmann des Seniorenbundes (SB) Steyr-Land. „Zum Beispiel bei der Pflege von Wanderwegen und Blumen oder den vielen ehrenamtlichen Tätigkeiten in den Vereinen.“

Rund 18.400 Menschen in den 20 Gemeinden in Steyr-Land sind aktuell über 60 Jahre alt (29,9 Prozent), Tendenz steigend. In Steyr sind es rund 11.500 (30,5 Prozent). „Niemand kann an den Senioren vorbei. In der Region Steyr sind 40 Prozent der Wähler über 60 Jahre alt“, sagt SB-Landesobmann Josef Pühringer. Die Mehrheit davon sei vital und engagiert und leiste wichtige Dinge für die Gesellschaft. „Wir sind kein Veteranen-Verein“, betont Pühringer.

Wichtige Nahversorgung

4.377 Mitglieder hat der Seniorenbund derzeit in Steyr-Land, 411 sind es in Steyr. Dort hat sich das wöchentliche Plaudercafé (jeden Montag von 9 bis 11 Uhr) etabliert. „Einmal im Monat gibt es zudem Vorträge zu verschiedenen Themen“, sagt Obfrau Ursula Voglsam. Brennend ist in Steyr derzeit das Thema Nahversorgung in der Altstadt. Schon bald wird der Billa-Markt am Stadtplatz zusperren. „Besonders die Versorgung mit Lebensmitteln ist für die ältere Generation sehr wichtig, wir brauchen hier eine Lösung“, sagt Voglsam.


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