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WEYER. Im Juli 1879 wurde die ehemalige „Leitner Kapelle“ eingeweiht. Sie war zuvor in mühevoller Handarbeit errichtet worden und befand sich an einem besonders schönen Platz am Fuße des Saurüssels/Pichlhöhe.

  1 / 2   Pfarrkurat Walter Dorfer segnete das neue Marterl, links im Bild das Ehepaar Grete und Gerhard Matzenberger, die auch ihren Hochzeitstag mitfeierten. (Foto: Hilde Kößler)

Viele Wallfahrer auf dem Weg nach Mariazell rasteten hier, hielten eine kurze Andacht oder kehrten beim „Sandwirt“ ein. In der Kapelle wurden zu verschiedenen Anlässen Andachten oder Maisegen abgehalten.

Am 26. Juli 1929 wurde das 50-jährige Bestandsjubiläum mit Dechant Franz Schindlberger nach einer Prozession vom Bauernhaus „Leiten“ zum Kirchlein gefeiert. Anna und Alois Gratzer stifteten zu diesem Anlass ein Votivbild mit der Bitte um Schutz von der Heiligen Familie. Leider musste im Jahr 2018 die „Leitner Kapelle“ mit vielen Erinnerungen der Anrainer, auf Grund von Straßenverbreiterungen der Hollensteiner Straße in diesem Bereich, abgerissen werden.

Neuer Bildstock

Gerhard Matzenberger, heutiger Sandwirt, war unmittelbarer Nachbar der Kapelle. Zur Erinnerung an sie errichtete er einen Bildstock vor seinem Haus, auf der gegenüberliegenden Straßenseite des alten Standortes, der kürzlich in Anwesenheit der Nachbarn und Familie, sowie SPÖ-Bürgermeister Gerhard Klaffner mit Gattin Luise am 6. Oktober von Pfarrkurat Walter Dorfer gesegnet und mit einem gemeinsamen Gebet und Marienlied seiner Bestimmung übergeben wurde.

Für Grete und Gerhard Matzenberger war dieses Datum auch in weiterer Hinsicht ein besonderer Anlass, sie feierten an diesem Tag ihren 40. Hochzeitstag. Bei der Umsetzung hatten die Matzenbergers tatkräftige Unterstützung vom zuständigen Straßenmeister Werner Schürhagl, Josef Almer für die Chronik, der Firma Leichtfried (Dach) sowie vielen Nachbarn beim Aufstellen.

 


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