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MAN-Aus in Steyr war für Raffael Berger eine große Chance

Robert Hofer, 07.01.2025 12:05

STEYR. Nach einer abgeschlossenen Lehre als Logistiker und ein paar Jahren Berufserfahrung bei MAN entschied sich Raffael Berger nach der Übernahme durch Steyr Automotive nicht weiter im Unternehmen zu bleiben. Er wechselte in eine offene Arbeitsstiftung, absolvierte den Studienbefähigungslehrgang und startete ein FH-Studium.

Raffael Berger in Las Vegas (Foto: privat)
  1 / 7   Raffael Berger in Las Vegas (Foto: privat)

Jetzt befindet sich Berger im zweiten Jahr des Studiengangs Internationales Logistik Management (ILM) an der FH Steyr. „Die beste Wahl für mich, weil ich meinem Berufsfeld als Logistiker treu bleiben möchte“, erzählt der 24-jährige Steyrer, der beruflich eine leitende Position im Bereich Logistik anstrebt.

Das dritte Semester verbringen ILM-Studenten im Ausland, Berger entschied sich für eine weit entfernte Destination. Er verbrachte die letzten vier Monate des Jahres 2024 in Edmonton. „Kanada wählte ich wegen seiner beeindruckenden Natur, dem guten Ruf und der Chance, weit weg von zu Hause neue Erfahrungen zu sammeln“, sagt der Steyrer.

Frostige Temperaturen

Der Alltag und die Vorlesungen an der MacEwan University in Edmonton waren ähnlich wie in Österreich, nur alles war um einiges größer als in Steyr. „Es gibt dort 18.000 Studenten. Ich lebte direkt am Universitätsgelände in einem Studentenheim, was sehr vorteilhaft war, da ich einen kurzen Weg zur Uni hatte“, erzählt Berger. „Besonders im November und Dezember, als die Temperaturen bis zu -30 Grad sanken, war ich dafür dankbar.“

Sein Englisch sei anfangs schwach gewesen, verbesserte sich aber mit der Zeit. „Viele meiner neuen Freunde, die ich dort gefunden habe, waren ebenfalls Auslandsstudenten und daher keine englischen Muttersprachler, was das Lernen erleichterte“, so Berger, der rechtzeitig vor Weihnachten nach Österreich zurückkehrte.

Die österreichische Küche ging ihm in Nordamerika ab, schlimmer waren allerdings die lange Zeit ohne Familie und Freunde. Dennoch blickt Berger recht positiv auf die Zeit in Kanada zurück. „Dieses Semester war eine außergewöhnliche und unglaublich bereichernde Zeit – voller spannender Erlebnisse, neuer Erfahrungen und unvergesslicher Augenblicke, die ich nie vergessen werde.“

Rocky Mountains und Las Vegas

Abseits der Uni erkundete Berger Edmonton, war in Museen, Nationalparks und bei einem NHL-Eishockey-Match der Oilers. „Auch das Nachtleben konnte ich jedes Wochenende reichlich auf der Party-Straße 'Whyte Ave“ auskosten“, schmunzelt Berger. Außerdem besuchte er die atemberaubenden Rocky Mountains und in seiner freien Woche Los Angeles und Las Vegas. „Zwei Städte, die mich mit ihrem besonderen Flair und ihrer Dynamik völlig in ihren Bann zogen.“


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08.01.2025 14:12

Gut gemacht!- Mut wird belohnt! Weiter so....

Gut gemacht!- Mut wird belohnt! Weiter so....

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08.01.2025 14:12

Gut gemacht!- Mut wird belohnt! Weiter so....

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