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ST. ULRICH. Mit dem Spatenstich am Mittwoch beginnt in St. Ulrich bei Steyr mit dem Zubau zum örtlichen Kindergarten ein lange vorbereitetes und dringend benötigtes Bauprojekt.

Spatenstich für den Kindergarten-Zubau in St. Ulrich (Foto: Gemeinde St.Ulrich)
  1 / 6   Spatenstich für den Kindergarten-Zubau in St. Ulrich (Foto: Gemeinde St.Ulrich)

Nach mehr als fünf Jahren intensiver Planung wird im März mit der Umsetzung begonnen, die Bauzeit ist mit rund zwölf Monaten veranschlagt.

Der bestehende Kindergarten platzt seit Jahren aus allen Nähten. Aktuell werden über 100 Kinder in zwei Krabbelgruppen und drei Regelgruppen betreut – ein Teil davon ist mangels Platz sogar im Feuerwehrhaus der Gemeinde untergebracht. Der Zubau soll diese angespannte Situation nachhaltig entschärfen und zeitgemäße Rahmenbedingungen für Kinder und Pädagoginnen schaffen.

Neue Leiterin

Mit dem Projekt wird auch organisatorisch ein neues Kapitel aufgeschlagen: Unter der neuen Leitung von Marion Mock soll der Kindergarten in eine moderne, pädagogisch wie räumlich zukunftsfitte Phase geführt werden.

Geplant ist ein ökologisch hochwertiger Holzzubau, entworfen vom Architekturbüro Hertl aus Steyr. Der Neubau ist konsequent auf die Bedürfnisse der Kinder und Pädagoginnen ausgerichtet und verbindet Funktionalität mit einer kindgerechten, warmen Atmosphäre.

Die Gesamtkosten für den Zubau belaufen sich auf rund 2,3 Millionen Euro, etwa 30 Prozent davon trägt die Gemeinde St. Ulrich selbst, der größere Teil wird vom Land Oberösterreich finanziert.

Politiker packten an

Bürgermeisterin Annemarie Wolfsjäger (ÖVP) bedankte sich im Rahmen des Spatenstichs ausdrücklich bei den Pädagoginnen des Kindergartens, die die Ulricher Kinder mit großer Kompetenz und viel Einfühlungsvermögen begleiten.

Gerade in den vergangenen Jahren hätten sie angesichts zahlreicher provisorischer Lösungen außergewöhnliche Flexibilität und Engagement bewiesen. Ihr weiterer Dank galt den Mitgliedern des Gemeinderates, die im Vorfeld des Baustarts in gemeinschaftlicher Arbeit sämtliche Spielgeräte abbauten, damit dem Start des Zubau-Projekts nichts im Wege steht.


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