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ASCHACH. Der US-Bomber „Lyons Den“ wurde im Zweiten Weltkrieg auf dem Weg nach Steyr am 24. Februar 1944 abgeschossen und stürzte in den Saaßer Forst ab. Fünf von zehn Besatzungsmitgliedern starben, Nachfahren des Piloten kommen Mitte Juni nach Sierning. 

 (Foto: Tips)
(Foto: Tips)

Die Mission der 15. US-Luftflotte hatte am Vormittag auf dem Stützpunkt Amendola in Italien begonnen. In einer engen V-Formation nahmen die schweren Bomber Kurs auf das strategisch wichtige Flugzeugmotorenwerk in Steyr. Es war ein Einsatztag mit verheerenden Verlusten: Von den 114 gestarteten Maschinen erreichten letztlich nur 87 ihr eigentliches Ziel. 

Die „Lyon’s Den“ von Pilot Thaddeus Joseph Lyons geriet im in schweres Flakfeuer. Eine Granate explodierte direkt unter der dem Flügel, unmittelbar hinter einem der vier Triebwerke. Wenig später stand die Boeing B-17 lichterloh in Flammen.

Der US-Bomber stürzte kurz nach 13 Uhr spiralförmig in das Waldgebiet des Saaßer Forsts. Pilot Lyons und vier weitere Crew-Mitglieder starben, fünf Männer überlebten und gerieten in Kriegsgefangenschaft.

Treffen in Sierning

Nachfahren des Piloten kommen am 12. Juni nach Sierning, davor wird die Absturzstelle im Saaßer Forst besucht.  „Wir möchten sie mit Zeitzeugen, die den Absturz beobachtet haben, für ein Gespräch zusammen bringen“, sagt die Aschacher Topothekarin Doris Graf.

Die Heimatforscher wollen auch Kinder oder Enkel von damaligen Zeitzeugen ansprechen. „Vielleicht gibt es Erzählungen der Eltern/Großeltern, Tagebucheinträge oder gar Fotos“, so Graf.

Kontakt und weitere Infos per E-Mail: topothek.dg@gmail.com

Absturzstelle auf Google Maps

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