Stadt Steyr ruft Bevölkerung zum Wassersparen auf
STEYR. Die anhaltende Trockenperiode macht sich auch bei den Grundwasserständen im Versorgungsgebiet des Wasserverbandes Region Steyr bemerkbar.

Dennoch besteht derzeit kein akuter Anlass zur Sorge um die Trinkwasserversorgung. „In den Jahren 2018 bis 2020 hatten außergewöhnlich hohe Temperaturen und langanhaltende Hitzeperioden ebenfalls zu deutlich niedrigeren Grundwasserständen geführt. In den Folgejahren haben sich die Pegel jedoch wieder auf ein normales Niveau erholt“, berichtet der Geschäftsführer der Stadtbetriebe Steyr, Markus Rechling-Greimel.
Um die Trinkwasserversorgung in der Region Steyr langfristig abzusichern, hat der Wasserverband in den vergangenen Jahren viel investiert. So wurde im Jahr 2020 einer der beiden Hauptbrunnen entsandet, wodurch sich die Leistungsfähigkeit des Brunnens und die Entwicklung der Wasserstände positiv verbessert haben.
Gezielte Aufforstung
Wichtig ist auch ist der Schutz der Wasserressourcen. Bereits vor mehreren Jahren wurde im Brunnenfeld Dietach durch gezielte Aufforstung und die Pflege des Waldbestandes im Wasserschutzgebiet die Grundlage für einen langfristigen Ressourcenschutz geschaffen.
„Das leistet einen wesentlichen Beitrag zur Versorgungssicherheit“, erklärt Rechling-Greimel. Darüber hinaus sanieren und erweitern die Stadtbetriebe kontinuierlich das Leitungsnetz und modernisieren die Hochbehälter. Die Entwicklung der Grundwasserverhältnisse wird zudem laufend beobachtet und jährlich gemeinsam mit externen Geologen fachlich bewertet.
Bevölkerung kann mithelfen
Auch die Bevölkerung ist aufgerufen mitzuhelfen. Ein bewusster und verantwortungsvoller Umgang mit Trinkwasser hilft, die Versorgung auch in längeren Trockenperioden zu sichern.
Es geht ganz einfach: Einen großen Beitrag kann man leisten, indem man darauf verzichtet, den Rasen mit Trinkwasser zu gießen und das Auto zu waschen. Damit könnte sehr viel Wasser eingespart werden.








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