Geh-Denk-Spuren 2020 im Prevenhuberhaus
WEYER. Eine Wanderausstellung widmet sich den jüdischen Todesmärschen von Mauthausen nach Gunskirchen im Jahr 1945. Die Schau eröffnet am Donnerstag, 4. Mai, um 19 Uhr am Marktplatz 6 und bleibt bis 14. Mai.

Entwickelt und umgesetzt wurde die Ausstellung 2020 von der Arbeitsgemeinschaft „Geh-Denk-Spuren“. Die Idee war, regionale Geschichte kompakt zu dokumentieren und lokal sichtbar zu machen. Die Arbeitsgemeinschaft fördert dabei neue Erkenntnisse zu Tage und stellt persönliche Schicksale in den Mittelpunkt. Die Besucher vollziehen ehemalige Todesmarsch-Routen von Mauthausen bis nach Gunskirchen nach. Die Schau zeigt nicht nur ein dunkles Kapitel in der NS-Geschichte, sondern auch leuchtende Beispiele von Zivilcourage.
Zur Ausstellung sprechen Wolfgang Mairinger und Martina Gugglberger (JKU Linz), kostenlose Führungen ab fünf Personen auf Anfrage möglich ((Tel. 0664 5510248)
Eintritt: freiwillige Spenden


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