Internationale Einsätze
SIERNING/STEYR. Die Rallye-Co-Piloten Ursula Mayrhofer und Peter Medinger waren in Gran Canaria sowie in Rumänien im Renneinsatz.

Tamara Molinaro aus Italien und ihre Sierninger Copilotin Ursula Mayrhofer vom Rallye-Club Perg bestritten vergangenes Wochenende mit ihrem Opel Adam R2 die Rallye Islas Canaris, ihren zweiten Lauf in der European Rallye Championship (ERC). Nach dem ersten Tag pendelte sich das Ladies-Team auf Platz sechs in der FIA ERC Junioren-Wertung ein. Dieser konnte am Samstag weiter verteidigt werden. Nach drei Ausfällen, wovon einmal dank Rallye2 Reglement am zweiten Tag wieder gestartet werden konnte, war dies eine sehr wichtige Zielankunft.
Platz fünf in der Gesamtwertung
In der Gesamtwertung der ERC Junioren setzten sich Molinaro/Mayrhofer dadurch auf Platz 5 fest. Ganz zufrieden waren die Beiden jedoch nicht. „Wir konnten unseren Fahrstil nicht ganz auf die sehr anspruchsvollen Prüfungen anpassen. Auf unseren Teamkollegen Chris Ingram, welcher in unserer Klasse sicherlich der Maßstab ist, fehlen uns noch ca. 1-1,5 Sekunden pro Kilometer, was schon deutlich besser als zuletzt auf den Azoren ist“, bestätigt Mayrhofer den Aufwärtstrend. In der Damenwertung erreichten die Beiden Platz zwei hinter einem deutlich stärkeren R3 Fahrzeug.
Fahrer ans Bett gefesselt
Etwas durchwachsen verlief die Transilvania Rallye rund um Cluj-Napoca in Rumänien für den RCP-Copiloten Peter Medinger. Nachdem sein Fahrer Roland Stengg schon bei der Anreise kränkelte, fesselten ihn Grippe-Symptome am ersten Besichtigungstag ans Bett. Glücklicherweise war auch Vater Willi Stengg mit von der Partie, mit dem der Aufschrieb erstellt wurde. „Dank großartiger Unterstützung der Rallye-Organisatoren wurde die passende Medizin gefunden und Roland Stengg kam wieder auf die Beine um am zweiten Tag den Aufschrieb zu kontrollieren und zu verfeinern“, erzählt der Steyrer Medinger.
Unzählige Schlaglöcher
Die Rallye begann mit der wohl schwierigsten Sonderprüfung, deren Asphalt nicht nur sehr wellig, sondern auch mit unzähligen Schlaglöchern gespickt und teilweise durch Verschmutzung ohnehin schon sehr rutschig war. Dazu kam teils starker Regen, wodurch diese 25 Kilometer lange SP bereits vielen Teilnehmern zum Verhängnis wurde (15 Ausfälle). Stengg/Medinger absolvierten den ersten Tag mit ihrem Opel Adam R2 ohne Probleme, jedoch ob der Verhältnisse und der Tatsache, dass Stengg noch nicht ganz fit war eher gemäßigt.
Wichtige Zielankunft
Am fast durchgängig trockenen zweiten Tag konnte sich das einzige österreichische Team dann von SP zu SP kontinuierlich steigern und erreichte letztendlich den zweiten Platz in der TER2-Wertung, sowie in der Klassenwertung. Nach ihrem Crash im Lavanttal ein sehr wichtiger Erfolg für die Beiden und ein versöhnlicher Abschluss einer Rallye die beinahe gar nicht gefahren werden konnte.


Kommentare sind nur für eingeloggte User verfügbar.
Jetzt anmelden