STEYR. Rainer Kepplinger vom Steyrer Hrinkow-Team triumphierte beim traditionellen Kirschblütenrennen in Wels.

Nach einem starken Auftakt vor zwei Wochen in Leonding, wo Timon Loderer auf Rang fünf sprintete, wurde in Wels das zweite von acht Ligarennen in Angriff genommen. Zuletzt zahlenmäßig hoch unterlegen, ging das Continental-Team aus Steyr an diesem Wochenende mit sieben Mann ins Rennen. „Einige unserer Fahrer sind immer noch krank. Doch wir wollten zeigen, dass heuer mit uns zu rechnen ist. Dass gleich beim zweiten Ligarennen ein Sieg eingefahren werden konnte, ist natürlich perfekt“, sagt Teammanager Dominik Hrinkow.
Viele Fluchtversuche
Das Rennen über 171 Kilometer war geprägt von zahlreichen Fluchtversuchen. Früh konnte sich Rainer Kepplinger mit sieben weiteren Fahrern vom Rest des Feldes absetzen. Knapp 30 Kilometer vor dem Ziel attackierte Kepplinger aus der Fluchtgruppe und machte sich solo auf den Weg. Einzig der Schweizer Matthias Reutimann (Team Vorarlberg) konnte nochmals aufschließen. Im Sprint machte der 24-Jährige endgültig den Sack zu und fuhr einen souveränen Sieg ein. „Es war bitterkalt und zum Teil sehr windig. Ich versuchte, das Rennen schwer zu machen. Dass es sich bis zur Ziellinie ausging, hätte ich nie gedacht“, so der glückliche Sieger, der sich auch den Landesmeistertitel sicherte.
Radliga-Team-Führung
Das Team Hrinkow Advarics Cycleang führt nun auch in der Teamwertung der ÖRV Radliga, punktegleich mit dem OÖ-Rivalen Felbermayr Wels. Da bei Punktegleichstand immer das letzte ausgetragene Rennen zählt, strahlt die Hrinkow-Equipe vom obersten Podest. In der Einzelwertung liegt Kepplinger auf Rang drei, Timon Loderer ist Fünfter.


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