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WOLFERN. Seit 2018 organisiert Ex-ÖFB-Teamchef und Sportdirektor Willi Ruttensteiner in seiner Heimatgemeinde Fußball-Camps. Heuer gibt es in Zusammenarbeit mit dem Land und Sozialorganisationen erstmals eine Zusatzwoche.

  1 / 2   Von links: Willi Ruttensteiner, Sara Safarkhani und Wolfgang Hattmannsdorfer (Foto: Land OÖ/Margot Haag)

Das reguläre Fußballcamp läuft in der aktuellen Woche bis 15. Juli auf der Sportanlage der Union Wolfern. Ein weiteres für 43 Kinder und Jugendliche aus sozial schwächeren Familien folgt eine Woche (18. bis 23. Juli) später und ist für die Teilnehmer kostenlos. „Mit Willi Ruttensteiner hat ein fest verankerter Oberösterreicher dieses Projekt in die Hand genommen und setzt es mit den großen Sozialorganisationen im Land um. Das Camp ist das beste Beispiel, dass Solidarität nicht nur eine Aufgabe des Staates ist, sondern in Oberösterreich von den Landsleuten mit ihrem Engagement gelebt wird. Wir setzen auch bewusst einen Schwerpunkt auf das Thema Integration und rücken Vorbilder in den Vordergrund“, sagt Sozial-Landesrat Wolfgang Hattmannsdorfer (ÖVP).

Integration vorantreiben

Neben der Fußballexpertise von Willi Ruttensteiner konnten als Partner für das Projekt die Caritas, Volkshilfe, SOS Kinderdorf, die Bildungsregion Steyr-Land sowie das Rote Kreuz gewonnen werden. Diese Organisationen haben jeweils sieben bis zehn Teilnehmer ausgewählt. Siebe Kinder kommen von Flüchtlingsfamilien aus der Ukraine. Ein Ziel des Fußballcamps ist es, die Integration von Kindern und Jugendlichen mit Migrationshintergrund zu forcieren. Durch die vielfältige Gruppe und teilweise unterschiedliche Umgangssprachen nehmen Kommunikation, Sprache und Umgang im Miteinander eine zentrale Bedeutung ein. Aus diesem Grund sind auch fachlich ausgebildete Experten vor Ort, um auf die Bedürfnisse der Teilnehmer bestmöglich einzugehen. Unter anderem unterstützt Sara Safarkhani, selbst erst 2013 nach Österreich gekommen, das Team vor Ort und wird bewusst auch als Musterbeispiel für gelungene Integration in den Vordergrund gerückt. Safarkhani arbeitete im Iran als Journalistin und ist nun bei der Volkshilfe OÖ tätig, zudem ist sie Schwimmtrainerin und Fußball-Schiedsrichterin im OÖ. Fußballverband.


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