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ÖFB wartet bei Abwehrtalent Jungbauer ab

Robert Hofer, 30.05.2023 09:46

STEYR. Mit drei Einsätzen für die Dominikanische Republik bei der U20-Weltmeisterschaft in Argentinien spielte sich Thomas Jungbauer (17) ins internationale Rampenlicht.

Thomas Jungbauer wurde bei der U20-WM in Argentinien von seinen Eltern unterstützt. (Foto: privat)
Thomas Jungbauer wurde bei der U20-WM in Argentinien von seinen Eltern unterstützt. (Foto: privat)

Für den krassen Außenseiter aus der Karibik kam wie erwartet in der Vorrunde das aus, alle drei Gruppenspiele in Mendoza wurden verloren. Einem 1:2 gegen Nigeria folgte ein 0:6-Debakel gegen Brasilien sowie ein 0:3 gegen Italien.

Der Steyrer Thomas Jungbauer wurde in der ersten Partie zur Pause eingewechselt, die weiteren Spiele bestritt er über die volle Distanz. Mit 17 Jahren war der Legionär von SPAL Ferrara (Italien) einer der jüngsten Spieler des Turniers. Jungbauer ist seit letztem Jahr Doppel-Staatsbürger und kann damit auch für die Heimat seiner Mutter spielen.

Kontakt zum ÖFB

Dass der Abwehrspieler künftig für Österreich aufläuft, ist durchaus möglich. „Wir kennen Thomas. Er ist ein interessanter Spieler, der sehr früh den Weg ins Ausland gewagt hat. Durch Oliver Lederer, der Teamchef des Jahrgangs 2005 ist, hatten wir auch bereits Kontakt mit ihm“, sagt ÖFB-Sportdirektor Peter Schöttel. „Gerade die Innenverteidigerposition ist eine, auf der wir immer über sehr viele talentierte Spieler verfügen. Thomas hat sich entschieden, dass er für die Dominikanische Republik spielen will. Das haben wir zur Kenntnis genommen, werden seine Entwicklung aber weiterhin beobachten“, so Schöttel.


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