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STEYR. Triathlet Paul Honeder (Askö Laufrad Steyr) startete bei der Challenge Roth erstmals über die Langdistanz. Dort konnte er sich mit der Weltklasse messen.

Paul Honeder (Foto: privat)
  1 / 3   Paul Honeder (Foto: privat)

Nach einem langen Trainingslager im März in Spanien (Denia und Girona) bereitete sich Honeder zu Hause im Rahmen seiner Möglichkeiten neben Job und Studium auf sein Saisonhighlight vor. „Ziel war es, unter neun Stunden zu bleiben“, erzählt der Triathlet.

Die Anreise nach Deutschland verlief wegen eines Staus nicht optimal, dennoch stand der Steyrer rechtzeitig um 6.50 Uhr am Start zum Schwimmen über 3,8 Kilometer. „Die erste halbe Stunde war richtig chaotisch und eine ordentliche Schlägerei. Nach dem Stress vor dem Start versuchte ich in der Anfangsphase in das Rennen hineinzukommen und die zweite Hälfte beim Schwimmen verlief dann auch deutlich besser“, erzählt der 28-Jährige.

„Kühlen Kopf bewahren“

Mit der Zeit am ersten Teilabschnitt war er nicht zufrieden. „Aber das gehört zu einer Langdistanz dazu, dass man immer wieder auf ungeplante Situationen reagieren muss und vor allem einen kühlen Kopf bewahren muss.“ Nach einem schnellen ersten Wechsel auf die 180 Kilometer lange Radstrecke investierte Honeder zu Beginn viel, um zur Spitze in seiner Altersklasse aufzuschließen.

„Danach verlief das Radfahren genau nach Plan. Ich konnte meine Leistung abrufen und die Verpflegung funktionierte einwandfrei. Nach 4.26 Stunden und einer Durchschnittsgeschwindigkeit von 40,6 km/h war der zweite Teilabschnitt beendet.“

Harter Marathon

Zu Beginn des abschließenden Marathons versuchte der 28-Jährige in den Rhythmus zu kommen. „Bis Kilometer 25 lief es richtig gut, während ich danach zu spüren bekam, was es bedeutet, einen Marathon nach 3,8 Kilometer Schwimmen und 180 Kilometer am Rad zu laufen. Die Beine waren tot und die Tatsache, dass der Abschnitt von Kilometer 25 bis 35 stetig ansteigend war, machte die Aufgabe nicht einfacher.“ Der Laufrad-Steyr-Athlet kämpfte sich durch, kam mit einer starken Zeit von 8:34.44 Stunden überglücklich ins Ziel. „Das sind auf jeden Fall die Momente für die man tagtäglich trainiert. Der Challenge Roth war ein unvergessliches Erlebnis.“

Unter 2.761 Männern im Ziel belegte Honeder am Ende den 74. Platz, in seiner Altersklasse wurde er Zwölfter.


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