"Die große Katastrophe hat in Steyr nicht stattgefunden"
STEYR. Bürgermeister Gerald Hackl (SP) erklärt seine Freude über Zustimmung der Wähler. Das Ergebnis für den Gemeinderat kommt für ihn nicht ganz überraschend, aber „die große Katastrophe hat in Steyr nicht stattgefunden“. Die erste Reaktion Hackls aus dem Rathaus:

„Die Zustimmung als Bürgermeister ist sehr groß, das freut mich, nicht zuletzt angesichts der Tatsache, dass man im Laufe von sechs Jahren Arbeit nicht immer allen alles Recht machen kann.“
„Die absolute Mehrheit im Gemeinderat war angesichts der politischen Großwetterlage offensichtlich nicht zu halten. Das muss man zur Kenntnis nehmen. Wir hatten die Absolute die letzten sechs Jahre in dieser Stadt und haben sie kein einziges Mal eingesetzt. Das ändert nichts daran, dass es uns lieber gewesen wäre, den Mandatsstand zu halten.“
„Man weiß aus Erfahrung und aus anderen Wahlkämpfen, wenn der Trend gegen eine Partei läuft, kannst du das in der Kommune nur abfedern, aber niemals ganz wegblenden, das ist nahezu unmöglich. Im Wahlkampf war Asyl in Steyr bei den Bürgern nicht die große Thematik, nicht bei den Bürgergesprächen, auch nicht bei den Verteilaktionen - von ganz vereinzelten Stimmen einmal abgesehen. Bei uns ist die Asylproblematik gut gelöst, wir haben kleine Quartiere. Bei uns sind mittlerweile 200 Leute in sehr guter Betreuung und wir haben tolle Partner mit der Caritas, dem Roten Kreuz, der Volkshilfe. Es gibt auch keine Hetze in dieser Stadt. Insofern hoffe ich, dass es so weiter geht. Die Probleme gehören gelöst, nicht nur angesprochen.“


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