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STEYR. Ihre herben Verlust waren der VP nicht erst zum Ende der Stimmenauszählung in die Gesichter geschrieben. Stadtrat Markus Spöck und Vizebürgermeister Gunter Mayrhofer zum Ergebnis:

Gunter Mayrhofer und Markus Spöck (vorne) warten auf Ergebnis
Gunter Mayrhofer und Markus Spöck (vorne) warten auf Ergebnis

Markus Spöck:

„Wir sind in den letzten Jahren viel angegangen, es wurde aber vom Wähler nicht honoriert. Es ist jetzt über ein aktuelles Thema abgestimmt worden und dabei wurde vom Wähler nicht gesehen, was in den letzten Jahren weitergegangen ist. Es hat vor sechs Jahren nicht die Zusammenarbeit gegeben, die wir jetzt gehabt haben und was wir zusammen gemacht haben. Es gibt Parteien die nicht diese Menge geleistet haben und aufgrund der aktuellen Situation die Möglichkeit hatten, derart zu profitieren.“

„Ich glaube die Flüchtlingsthematik ist bei uns nicht gegeben, aber natürlich sieht man die Bilder im Fernsehen. Ich kann mir vorstellen, wenn es im Innviertel so ein Ergebnis gibt, wo wirklich die Staus sind und man mit der Thematik lebt, aber das haben wir nicht. Wir haben eine relativ gute Situation, aber in der Werbung um Stimmen haben wir immer wieder von der Angst der Leute erfahren. Sie glauben halt, dass eine Partei das besser regeln könnte als die anderen.

„Das Thema ist jetzt da, es wird wohl noch länger bleiben. Wir können nur hoffen, dass man es europaweit und österreichweit in den Griff bekommt und sich die Lage beruhigt.“

„Wir wollen unseren Weg fortsetzen.“

Gunter Mayrhofer:

„Natürlich ist man enttäuscht, überhaupt keine Frage: Wenn man sechs Jahre läuft und glaubt man macht gute Arbeit und dann bedient einen der Souverän mit so einem Ergebnis, dann ist man nicht glücklich - sowohl auf Landes- als auch auf Stadtebene nicht. Ich glaube nicht, dass man Josef Pühringer vorwerfen kann, dass er etwas schlecht gemacht oder nicht gearbeitet hätte. Auch wir sind der Meinung, dass wir gelaufen sind bis zum Umfallen. Aber es gibt eine Wahrheit und die zeigt sich am Wahlabend, die muss man zur Kenntnis nehmen.“

„Ich glaube es ist zu früh über Fehler zu sprechen, bisher waren uns keine Fehler bewusst. Vor allem wenn man schaut: Jene, die die Zugewinne haben, waren nicht präsent, man hat die Leistung nicht gesehen, sie waren auch bei Veranstaltungen einfach nicht da. Aber es ist jetzt so, es macht keinen Sinn mit dem Schicksal zu hadern. Man muss sich der Aufgabe stellen und überlegen, was kann man besser machen.“

Über die Weiterarbeit: „Wir werden alles im Detail analysieren, im Vorstand darüber beratschlagen und dann eine Entscheidung treffen.“


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