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STEYR. Friseurmeister Ronald Gruber hat sich vor fünf Jahren ein Ziel gesetzt. Er wollte eine gesunde Alternative zur gängigen Haarfärbepraxis entwickeln. Mittlerweile hat seine Idee die Marktreife erreicht.

So werden die Spezialkämme angewendet. Foto: Rußkäfer
  1 / 2   So werden die Spezialkämme angewendet. Foto: Rußkäfer

Etwa die Hälfte aller Frauen in Industriestaaten, aber auch viele Männer, lassen sich regelmäßig die Haare färben. „Die chemischen Prozesse finden dabei direkt auf der Kopfhaut statt“, sagt der Steyrer Friseurmeister Ronald Gruber. Deshalb habe er einen Opilierkamm mit einem integrierten Hebe- und Senkmechanisums entwickelt. „Er wird offen in die Haare eingeschoben und ist im geschlossenen Zustand an der Klemmstelle absolut dicht. So gelangt kein Färbemittel auf die Kopfhaut, der Kamm hält die Schadstoffe von ihr fern“, erklärt Gruber das System.

Crowdfunding

Im Jahr 2014 erhielt Opilomed die Auszeichnung als Oberösterreichs innovativste Geschäftsidee. Nach dem Feilen am Produkt, zahlreichen Tests, Fachgutachten und einer Expertise der JKU Linz, die die Tauglichkeit der Schutzkämme auf Hautverträglichkeit und Chemie-Resistenz bestätigt, hat das Produkt Ende 2016 die Marktreife erreicht. Das Unternehmen setzt sich mit der Weltneuheit von Anfang an keine regionalen Grenzen und sieht bei zwei Millionen möglichen Abnehmern des Systems ein Marktpotenzial von jährlich bis zu 350 Millionen Euro. Via der Crowdinvesting-Plattform Conda kann man in das Projekt investieren. Über diesen Weg will Opilomed 300.000 Euro einsammeln.


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