„Es gibt keinen Planet B"
STEYR. Mit einer Veranstaltung am Stadtplatz machten die Steyrer Grünen bildhaft auf den Klimawandel aufmerksam.

„Nein, es gibt keinen Planet B. Es gibt daher auch keine Alternativen zum Ausstieg aus fossilen Energieträgern, Verbrennungsmotoren und CO2 produzierenden Technologien. Klimaschutz muss endlich die Top-Priorität haben, davon hängt unsere Zukunft ab“, sagt Kurt Prack, Fraktionsobmann der Steyrer Grünen. „Der Klimawandel findet statt, Überschwemmungen und Dürrekatastrophen sind traurige Realität. Die Welt muss handeln“, betont Prack.
Anzreize für Umstieg auf das Fahrrad
Für den Klimaschutz arbeiten heißt für die Grünen auch in der Region tätig werden. Konkret: Rückbau von Straßen statt Ausbau (die Westspange sei ein Projekt aus den 70er Jahren des vorigen Jahrhunderts), Förderung des öffentlichen Verkehrs und Anreize zum Umstieg auf das Fahrrad, Fördermaßnahmen für E-Mobilität, weitere thermische Sanierung von Gebäuden und Umstellung veralteter Heizungen. Auf Landes- und Bundesebene müssten der Ausbau des öffentlichen Verkehrs und erneuerbare Energie forciert und vor allem Energiesparpotenziale aufgezeigt und genutzt werden. „Die Energiewende, die unter Grüner Regierungsbeteiligung in OÖ eingeleitet wurde, war ein Vorzeigeprojekt, das Schwarz-Blau wieder abgesagt hat, das ist der definitiv falsche Weg“, so Prack. Seine Partei stehe für nachhaltige Politik und zukunftsfähige Lösungen. „Diese sind nicht immer bequem, aber die verstaubten Ansätze aus dem vorigen Jahrhundert werden uns nicht durch das 21. Jahrhundert führen.“
Phase der Umwälzung
Der Klimawandel sei eine enorme Herausforderung, der sich alle stellen müssten. „Die Welt befindet sich in einer Phase der Umwälzung von alten zu neuen, nachhaltigen und zukunftsfähigen Energien und Technologien. Damit ist diese Phase auch eine Riesenchance, die wir ergreifen und nutzen müssen“, sagt Prack.


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