Suche


Weitere Angebote

Sociale Medien

Kontakt

ADLWANG. Nachhaltig und aus dem eigenen Ort stammt Heizwärme für sechs große Objekte in Adlwang.

  1 / 2   Von links: Kassierin Rosa Panhuber, Obmann Leopold Höllhuber, Obmann-Stellvertreter Josef Gaißberger, Florian Panhuber, Schriftführer Peter Kammerhuber, Franz Forster und Franz Achathaler Foto: Ulbrich

Der Verein Ökoenergie entstand zur Jahrtausendwende. Ein zukunftsweisendes Projekt, gegründet von sieben Waldbesitzern in Adlwang, stellt für die Klimabündnisgemeinde ein wichtiges Standbein im ökologisch fairen Verhalten dar. Anfangs wurde die Volksschule, der Kindergarten und der Pfarrhof angeschlossen, kurz darauf auch Wohnungsbauten in der Nähe.

Kurze Leitungswege

„Unser Vorteil besteht darin, dass die Leitungswege kurz sind und dadurch wenig Wärme verloren geht“, erklärt Obmann Leopold Höllhuber. Er folgte 2019 dem unerwartet verstorbenen Gründungsobmann Johann Lettenmair nach, der mit seinem Team die Nahwärmeversorgung aufbaute. Das siebenköpfige Team betreut die Biomasse-Heizanlage in unmittelbarer Nähe der Volksschule wortwörtlich bei Tag und Nacht. „Es besteht Rufbereitschaft während der Heizsaison und da heißt es schon auch mitten in der Nacht auszurücken“, so der Obmann.

Holz aus heimischen Wäldern

Das Heizmaterial kommt aus den Wäldern der sieben Mitglieder. Die Transportwege sind kurz, die Wertschöpfung bleibt im Ort und man vermeidet ausländische Energieimporte. Die Inbetriebnahme der Heizanlage erfolgte im September 2000. „Durch den Einsatz von Biomasse mit unserer nachhaltigen Waldbewirtschaftung ist es uns gelungen keine zusätzlichen CO2-Emissionen bzw. Luftschadstoffe zu produzieren“, freuen sich die Ökoenergiemitglieder.

Saubere Luft

Hätte man in dieser Zeit Heizöl verwendet, wären das Emissionen von ungefähr 700.000 Liter gewesen. Pro Jahr sind es an die 60.000 Kilo Kohlendioxid aus Erdöl, die nicht in der Adlwanger Luft landeten. Stattdessen verwendete man pro Jahr rund 500 Kubikmeter Hackschnitzel aus den eigenen Waldgebieten, die je nach Qualität und Feuchtigkeit im Verein verrechnet wurden. „Verdienen kann man nicht viel, doch wir tun aktiv etwas für unser Klima und unsere Umwelt“, ist der gemeinsame Tenor der „Glorreichen 7“.


Kommentare sind nur für eingeloggte User verfügbar.

Jetzt anmelden


Weitere Beiträge

Bettina Mayr eröffnet in Steyr eine Gesundheitswerkstatt

Bettina Mayr eröffnet in Steyr eine Gesundheitswerkstatt

STEYR. Bettina Mayr ist Heilmasseurin, Mentaltrainerin und Hypnotiseurin. Im „Flair“ in der Enge eröffnete die Steyrerin ihre Bemoria Gesundheitswerkstatt.  ...

Tips - total regionalRobert Hofer
Es braucht oft nicht viel, um neue Energie zu tanken

"Es braucht oft nicht viel, um neue Energie zu tanken"

STEYR. Stephanie Bittner arbeitete mehrere Jahre als Gesundheits- und Krankenpflegerin sowie als Nurse und Stewardess auf exklusiven Superyachten. ...

Tips - total regionalRobert Hofer
400 Gäste beim Sommerabend in Steyr

400 Gäste beim Sommerabend in Steyr

STEYR. Zukunftsregion und Business Class Steyr luden erstmals zu einem gemeinsamen Netzwerk-Abend ins neu gestaltete Paddlerhaus ein.

Tips - total regionalRobert Hofer
Abkühlung für Haarstudio in Neuzeug

Abkühlung für Haarstudio in Neuzeug

STEYR-LAND. Der ÖAAB Steyr-Land rund um Obfrau Elisabeth Berner überraschte Betriebe im Bezirk mit erfrischendem Eis. 

Tips - total regionalRobert Hofer
Neue Finanzgeschäftsführerin bei BMW Steyr

Neue Finanzgeschäftsführerin bei BMW Steyr

STEYR. Personeller Wechsel im BMW Group Werk Steyr: Alexandra Schneider übernahm Anfang Juli die Leitung der Bereiche Finanzen und Compliance. ...

Tips - total regionalRobert Hofer
So hoch ist der Ausländeranteil bei den Arbeitslosen in Steyr

So hoch ist der Ausländeranteil bei den Arbeitslosen in Steyr

STEYR. Mit Ende Juli waren in Steyr und Steyr-Land inklusive Schulungsteilnehmer 4.188 Personen ohne Job und damit um 135 weniger als vor einem ...

Tips - total regionalRobert Hofer
Weitere Beiträge